2. Bundesliga

Freis will sich in Fürth weiter anbieten

Kommt Sandhausens Kübler? - Flekken bleibt, Mickel nicht

Freis will sich in Fürth weiter anbieten

Sebastian Freis

Auch bei Greuther Fürth ist Sebastian Freis bislang nicht so recht auf die Beine gekommen. imago

Sebastian Freis kam mit einigen Lorbeeren nach Fürth, beim jüngsten 0:0 in Aue aber zum dritten Mal hintereinander nur als Joker zum Einsatz. Dass er im Erzgebirge nur eingewechselt wurde, lag daran, dass er wegen einer Wadenverletzung das Abschlusstraining verpasste.

Er sei mit anderen Erwartungen nach Franken gekommen, seine derzeitige Situation unter Trainer Mike Büskens sei "nicht zufriedenstellend", sagte er der Bild. Freis: "Ich kann mich im Training nur anbieten, die letzte Entscheidung liegt dann beim Trainer."

Viele Lorbeeren, kein Scorerpunkt

Als das "Kleeblatt" den Stürmer in der Winterpause verpflichtete, erhielt die Sehnsucht nach erfolgreicheren Zeiten ein Gesicht. Präsident Helmut Hack lobte Freis für seine Schnelligkeit und seine "Erfahrungen aus der ersten und zweiten Bundesliga". Auch Michael Mutzel, Direktor Profifußball, war "überzeugt, dass er uns weiterhelfen kann". Dies tat er bislang nicht: Nach drei Startelfnominierungen wurde er zuletzt dreimal nur eingewechselt, auf eine Torbeteiligung wartet er noch immer.

Auf der Vereinswebseite äußerte sich Hack zu der generellen Kritik im Umfeld an der Personalpolitik - und räumte dabei Fehler ein: "Wir, die wir in der Verantwortung stehen, machen auch Fehler, deshalb werden wir die Situation nicht schönreden. Ich weiß auch, dass es in der Öffentlichkeit heißt, wir haben schlechte Spieler geholt. Fakt ist: Gerade fehlen uns die Argumente, denn die Tabelle lügt nicht." Einzig an den Neuzugängen will der Präsident die Misere aber nicht festmachen.

Kommt Kübler aus Sandhausen?

Trotzdem wird es im Sommer einige Rochaden im Kader geben. Auch wenn sich die Verantwortlichen zu der Personalie Lukas Kübler bedeckt halten: Die Spielvereinigung hat den 22-Jährige vom SV Sandhausen längst ins Auge gefasst. Fürth ist auf der Position des Rechtsverteidigers nicht gerade üppig besetzt, Kübler ist ein junger Spieler mit gehörig Potenzial und wäre ablösefrei. Damit ist er wie zugeschnitten auf das Anforderungsprofil.

Trennen werden sie sich indes von Keeper Tom Mickel: "Tom hat immer alles für das Team gegeben und sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt. Es freut uns, dass er nach seiner Verletzung nun wieder voll belastbar ist", hatte Mutzel trotzdem lobende Worte für den Schlussmann parat.

Mit Mickels Konkurrent Mark Flekken hat sich die Spielvereinigung derweil auf eine weitere Zusammenarbeit verständigt. Der 21-Jährige hat seinen im Sommer auslaufenden Kontrakt bis 2018 verlängert - sehr zur Freude von Hack: "Mark hat in den letzten Monaten sehr hart gearbeitet, um nach seiner Verletzung zu alter Stärke zurückzufinden. Wir sind von seinem Potential überzeugt."

lei