Stuttgart: Abdellaoue und Sakai trainieren individuell

Stevens lässt es krachen

Eins-gegen-eins: VfB-Coach Huub Stevens ließ Zweikämpfe und Torabschlüsse üben.

Eins-gegen-eins: VfB-Coach Huub Stevens ließ Zweikämpfe und Torabschlüsse üben. imago

Dass im Spiel gegen Frankfurt nur drei Punkte zählen, ist bei der aktuellen Tabellensituation des VfB Stuttgart keine große Überraschung. Deshalb hielt sich Trainer Huub Stevens auch nicht groß mit Taktieren auf. Gegen die Eintracht müssen Tore und in der Folge Punkte her, um die Chancen auf den Klassenerhalt aufrechtzuerhalten. Und das war auch auf dem Übungsgelände deutlich zu erkennen.

Zum Training am Dienstag hatte der Chefcoach ganze sechs (!) Torhüter bestellt. Neben Sven Ulreich und Thorsten Kirschbaum waren auch U-23-Keeper Benjamin Uphoff, die beiden U-19-Torhüter Sven Ullrich und Marius Funk sowie U-17-Schlussmann Philipp Köhn dabei. Stuttgarts Torhüter Nummer drei, Odisseas Vlachodimos, hingegen war mit der U 23 in einem Testspiel im Einsatz.

Fokus auf Torabschlüsse

Während in der Mitte des Spielfeldes auf engem Raum Eins-gegen-eins- und Zwei-gegen-zwei-Situationen mit Torabschluss geübt wurden, hieß es an den beiden anderen Toren ebenfalls: Tore erzielen - per Fuß und Kopf. Die in der aktuellen Saison fehlende Zielgenauigkeit (nur 24 Tore in 25 Spielen) wurde intensiv trainiert, damit es am Samstag endlich klappt mit einem wichtigen Heim-Dreier.

Abseits der intensiven Einheiten absolvierten zwei Akteure nur Solo-Einheiten. Außenverteidiger Gotoku Sakai (muskuläre Probleme) konnte angeschlagen nur Lauftraining machen, während Mohammed Abdellaoue (Risswunde am Schienbein) geschont wurde. Stevens wollte den Norweger mit seiner Verletzung nicht dem heftigen Zweikampftraining aussetzen. Stattdessen trainierte der Angreifer individuell.

George Moissidis