SC Freiburg: Verein investiert 100.000 Euro

Streich freut sich auf neuen Rasen

Bringt das neue Grün häufiger Grund zur Freude?: Freiburgs Trainer Christian Streich ist davon überzeugt.

Bringt das neue Grün häufiger Grund zur Freude?: Freiburgs Trainer Christian Streich ist davon überzeugt. imago

"Es waren Löcher drin, Bälle sind versprungen, die normalerweise nicht verspringen", monierte Oliver Sorg nach dem BVB-Spiel stellvertretend . Nun reagiert der Verein. Am kommenden Montag, nach dem Heimspiel gegen Werder Bremen, wird der Platz erneuert. Kosten: etwa 100.000 Euro. "Wir sind froh, dass wir einen neuen Rasen bekommen. Mit neuem Platz kannst du in Drucksituationen sicherer herausspielen", sagt Christian Streich. Im Pokal gegen Köln sei es nach der 2:0-Führung auch wegen der Platzbedingungen schwierig gewesen, fußballerische Lösungen zu finden: "Köln stand dann höher und hat uns zugestellt. Wenn du dann hinten herausspielst, trägst du ein viel höheres Risiko. Liegt ein Teppich da, ist die Gefahr, dass ein Ball verspringt, geringer."

Im übernächsten Heimspiel gegen den FC Augsburg am 21. März könnten Liebhaber des gepflegten Balls also wieder mehr auf ihre Kosten kommen. "Die Spieler trauen sich mehr, wenn sie auf einem Teppich spielen. Wir nehmen jetzt Geld in die Hand, damit der Gegner und wir noch besser Fußball spielen können", frohlockt Streich.

Coach muss Strafe zahlen

Geld in die Hand nehmen muss der Freiburger Trainer nun wohl auch selbst: Denn das Sportgericht des DFB verhängte gegen Streich am Donnerstag wegen unsportlichen Verhaltens eine Geldstrafe von 8.000 Euro. Streich hatte sich am 21. Februar während der Bundesliga-Partie gegen 1899 Hoffenheim "unsportlich gegenüber den Hoffenheimer Offiziellen geäußert", so die Urteilsbegründung. Streich bleibt noch die Möglichkeit offen, innerhalb von 24 Stunden eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht anzustreben.

Julian Franzke/jom