2. Bundesliga

Ruthenbeck: "Wir haben alles in der eigenen Hand"

Aalen im Jahr 2015 noch ohne Sieg

Ruthenbeck: "Wir haben alles in der eigenen Hand"

Stefan Ruthenbeck

Dirigiert er sein Team gegen Sandhausen zum ersten Dreier 2015? Aalens Coach Stefan Ruthenbeck. imago

Auch wenn es aktuell für die Aalener nicht einfach ist, so bleibt der Coach weiterhin optimistisch. "Wir haben alles noch in der eigenen Hand", sagte Ruthenbeck mit Blick auf die ausstehenden Partien. In denen nämlich geht es gegen direkte Abstiegskonkurrenten. Zwar sei die Partie gegen Tabellenschlusslicht St. Pauli bereits "weg", doch "Aue haben wir noch. Da haben wir einen Punkt Rückstand", so der 42-Jährige, der fortfährt: "1860 München haben wir auch noch - da sind es zwei Punkte. Wenn wir da gewinnen, sind wir vorbeigezogen. Es ist wichtig, dass wir jetzt punkten können." Schon gegen den SVS, der im ersten Aufeinandertreffen als glücklicher Sieger vom Platz gegangen war (1:0), soll der erste Dreier im Jahr 2015 eingefahren werden.

Wer ersetzt Ludwig?

Ruthenbeck wird in der Partie in Sandhausen auf den gelbgesperrten Andreas Ludwig verzichten müssen. Wer dessen Position auf der rechten Offensivseite übernehmen soll, ließ der Trainer offen. Sowohl Fabio Kaufmann als auch Michael Klauß ("Er kann auch rechts spielen") und Gianluca Korte seien Kandidaten. Ob die angeschlagenen Oliver Barth (nach Rückenproblemen) und Andreas Hofmann (nach Magen-Darm-Infekt) bereits am Samstag wieder Alternativen darstellen könnten, wolle man abwarten, so Ruthenbeck.

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Ruthenbeck Stefan

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08.03.1921

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Schwarz-Weiß

Eins allerdings ist dem Trainer bewusst: Es wird schwierig sein, das Sandhäuser Abwehrbollwerk zu knacken. "Sie sind eine Mannschaft, die in der Regel wenig Gegentore bekommt, wenig Fehler macht in der Abwehr in ihrem Spiel", lobt Ruthenbeck den Gegner. Auch die Offensive sieht er als gefährlich an: "Sandhausen hat eine Vielzahl an hochwertigen Stürmern, hatte aber oft Probleme, die Tore zu machen", so der Coach, der hofft, dass beim SVS dieses Problem zumindest gegen den VfR noch auftritt.

Verteidiger Chessa glänzt im Mittelfeld

In der eigenen Offensive hingegen überzeugte einer, der eigentlich hinten links zuhause ist. Dennis Chessa (kicker-Note 3) glänzte gegen Ligaprimus Ingolstadt (1:1) und darf auf eine erneute Nominierung für die Startelf hoffen. "Auf der Leistung, die wir gegen Ingolstadt gezeigt haben, können wir aufbauen", so der 22-Jährige - und sich mit dem ersten Sieg im neuen Jahr ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen.

kid