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Genehmigung erteilt: Grödig weicht nach Salzburg aus

Österreich: Erstligist hat Ausweichstadion gefunden

Genehmigung erteilt: Grödig weicht nach Salzburg aus

Deutlich komfortabler: Das Salzburger Stadion in Wals-Siezenheim.

Deutlich komfortabler: Das Salzburger Stadion in Wals-Siezenheim. imago

Wie die Liga am Donnerstag mitteilte, darf der SV Grödig - derzeit mit zwei Partien Rückstand Siebter im Oberhaus der Alpenrepublik - ab dem 4. März vorübergehend in der nur gut zehn Kilometer entfernten Red Bull Arena in Salzburg spielen. Die Genehmigung gilt für den Zeitraum des Umbaus des Grödiger Stadions ("DAS.GOLDBERG Stadion"). Dort liefen inzwischen die Umbaumaßnahmen an, Rasenheizung und neuer Rasen sollen binnen vier Wochen einsatzfähig sein.

Erstmals treten die Grödiger an besagtem 4. März um 19 Uhr gegen Kellerkind SC Wiener Neustadt in Salzburg an. Der Antrag auf Nutzung der "Keine Sorgen Arena" im 80 Kilometer entfernten Ried im Innkreis wurde indes noch nicht genehmigt, hier muss Grödig noch weitere Unterlagen einreichen. Ried käme als Ausweichstadion am 11. oder 18. März in Frage, sollte sich Red Bull Salzburg für das Achtelfinale der Europa League qualifizieren und dann seine Arena selbst belegen, in der übrigens auch die Zweitliga-Filiale FC Liefering spielt.

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Darüber hinaus hat die Liga ein Disziplinarverfahren gegen Grödig eingeleitet, da der Verein für die Heimspiele im Februar gegen Wolfsberg (21.2.) und Sturm Graz (25.2.) über kein "zugelassenes und bestimmungsgemäßes Stadion" verfügte. Eine Entscheidung wird laut "90minuten.at" bis Ende der Woche erwartet.

aho

Die Spielfläche in Grödig war zuletzt nicht bundesligatauglich.

Die Spielfläche in Grödig war zuletzt nicht bundesligatauglich. imago