Int. Fußball

Profi-Ligen in Griechenland vorerst gestoppt

Sicherheitsmaßnahmen sollen erfüllt werden

Profi-Ligen in Griechenland vorerst gestoppt

Unschöne Szenen: Beim Spiel zwischen Panathinaikos Athen und Olympiakos Piräus stürmten Fans das Spielfeld.

Unschöne Szenen: Beim Spiel zwischen Panathinaikos Athen und Olympiakos Piräus stürmten Fans das Spielfeld. imago

Vorausgegangen war ein Treffen des Sportministers mit dem Vorstand des griechischen Fußballverbandes und ein Derby mit Folgen. Panathinaikos gewann im Stadion "Leoforos Alexandras" mit 2:1 gegen den Erzrivalen Olympiakos, aber die Ereignisse vor dem Spiel (Feuerwerkskörper, als Olympiakos-Boss Marinakis und die Spieler von Olympiakos sich warm machten, und Bilder von Panathinaikos-Fans, die den Platz stürmten) erhitzten die Gemüter. Am nächsten Tag bei der Sitzung des Vorstands der Liga gab es daraufhin großen Ärger zwischen den Vereinsfunktionären. Evangelos Marinakis, der Vorsitzende von Olympiakos, soll Giannis Alafousos, dem mächtigen Mann von Panathinaikos, ein Glas Wasser ins Gesicht gekippt haben. Anschließend soll ein Bodyguard von Marinakis dem Vize-Präsidenten von Panathinaikos, Vassilis Konstantinou, ins Gesicht geschlagen haben.

Es ist nicht das erste Mal in dieser Saison, dass die Liga unterbrochen wird. Im Oktober gab es bereits eine Unterbrechung nach dem Tod eines Fans im Spiel der dritten Liga zwischen Irodotos und Ethnikos. Im Hintergrund allerdings herrscht ein großer "Krieg" zwischen Vereinen und Funktionären um die Herrschaft im griechischen Fußball. Der Sportminister verlangte von den Funktionären Schritte im Kampf gegen die Gewalt, wie die Einführung der elektronischen Karte und Kameras in den Stadien.

kon