2. Bundesliga

"Wie die Tiere" - Bochums Verbeek ist zufrieden

Zehn statt Neun: Eine neue Rolle für Sestak

"Wie die Tiere" - Bochums Verbeek ist zufrieden

Gertjan Verbeek

Zufrieden mit der Defensive, viel Arbeit mit der Offensive: Bochums Trainer Gertjan Verbeek. imago

"Die Spieler sind marschiert wie die Tiere", lobte Verbeek den Einsatz seiner Jungs. Seit dem 22. Dezember 2014 konnte sich der niederländische Trainer nun schon einen Eindruck von seiner Mannschaft machen. Sein Fazit: Das Defensivverhalten ist zufriedenstellend, in der Offensive gibt es aber noch viel Arbeit. "Wir spielen zu viele Fehlpässe und haben deshalb zu wenige Torchancen", krittelt der 52-Jährige.

Im Freundschaftsspiel gegen Erfurt gelangen dem VfL immerhin drei Torerfolge. Allerdings fielen zwei Treffer "nur" nach Standards: Terodde staubte nach einer Ecke ab, Tasaka versenkte einen Handelfmeter. Umso sehenswerter dafür das 3:1, als Marco Terrazzino einen schnell vorgetragenen Angriff mustergültig in den Maschen versenkte. "Ein sehr schöner Angriff und ein sehr schönes Tor, Kompliment dafür", verteilte Verbeek ein Sonderlob auf der Vereins-Website.

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Um vorne mehr Zugriff zu erhalten, erwägt der neue Coach einen Systemwechsel (4-2-3-1 statt 4-4-2): Stürmer Stanislav Sestak soll sich nach hinten fallen lassen und die zentrale Position im Mittelfeld einnehmen. Davon verspricht sich Verbeek mehr kreative Momente im Spiel der Bochumer.

cru