Nürnberg: Aufwärtstrend adieu, heißt es beim Club

Schöpf: "Mit einem Dreier in die Pause"

Alessandro Schöpf

Bestätigte beim Club bislang den Ruf als hochtalentierter Kreativspieler: Alessandro Schöpf (re.). imago

Aus den vergangenen drei Heimpartien holten die Nürnberger sieben Zähler. Nun soll es auch beim anstehenden Auswärtsspiel in Sandhausen wieder mit einem Erfolgserlebnis klappen. Auf fremden Plätzen gewann die Elf von Chefcoach Ismael bislang erst ein Spiel (4:0 bei Union Berlin). "Wir hoffen, dass wir dort drei Punkte mitnehmen können", erklärte Mittelfeldmann Schöpf. Damit dies klappt, "müssen wir als Mannschaft gemeinsam besser verteidigen." Ähnlich sieht es auch sein Trainer: "Wir dürfen nicht wieder in Sekundenschlaf verfallen und müssen unser Abwehrverhalten weiter verbessern."

Schöpf weiß jedoch, dass es in Sandhausen zu einem intensiven Aufeinandertreffen kommt. "Es wird kein leichtes Spiel. Es wird im Zentrum wie gegen Darmstadt und St. Pauli wieder sehr eng werden, da müssen wir über die Flügel spielen." Der 20-Jährige, der gegen RB Leipzig (1:0) das Siegtor erzielte, will unbedingt mit einem Dreier in die bevorstehende Länderspielpause gehen. "Ich sehe es als ein wichtiges Spiel für uns", so der Österreicher.

Spielersteckbrief D. Blum

Blum Danny

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Schöpf Alessandro

2. Bundesliga - 13. Spieltag
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1. FC Nürnberg - Vereinsdaten

Gründungsdatum

04.05.1900

Vereinsfarben

Rot-Weiß

Nürnberg mit Personalproblemen

Auf das Duell in Sandhausen bereitet Coach Ismael seine Mannen bereits seit Wochenbeginn intensiv vor. Am kommenden Freitag werden dabei Danny Blum (Knorpelschaden im rechten Knie), Timo Gebhart (Leisten-OP), Willi Evseev (Rückenverletzung) und Peniel Mlapa (Meniskusquetschung) definitiv fehlen. Kapitän Jürgen Mössmer musste die Trainingseinheit am Dienstag vorzeitig beenden und droht nun ebenfalls auszufallen. Dadurch winkt dem Routinier Jan Polak aller Voraussicht nach ein Platz in der Startelf. Seit dem siebten Spieltag (0:3 in Heidenheim) lief der Tscheche nicht mehr von Beginn an auf.

Besser schaut es dagegen bei Ondrej Celustka aus, der nach einem Magen-Darm-Infekt nur individuelles Lauftraining absolvierte. Trotz der Ausfälle peilen die Nürnberger einen Dreier an, um wieder in die Spur zu finden. "Ich weiß, dass diese Mannschaft den Turnaround schaffen wird. Klar ist: Je früher das gelingt, desto besser", so Ismael.