Alexander Müller über die Zukunftspläne von SK Gaming

LoL, SK Gaming: Personelle Veränderungen stehen fest

Bei der WM leider nur mittelmäßig abgeschnitten: Das LoL-Team von "SK Gaming".

Bei der WM leider nur mittelmäßig abgeschnitten: Das LoL-Team von "SK Gaming". lolesport

In der vierten League of Legends-Saison konnte sich das Team „SK Gaming“ mit einem starken zweiten und dritten Platz in den Spring und Summer Playoffs beweisen und sich somit auch den Sprung zur Weltmeisterschaft sichern. Nach dem Mega-Event, welches mit dem Endspiel im Seoul-World-Cup-Stadion ein beeindruckendes Ende fand , werden die Karten neu gemischt. Alle Teams bereiten sich auf die nächste Saison und die nächsten Playoffs vor. Wir haben mit Alexander Müller, dem Besitzer von „SK Gaming“, gesprochen und er erklärte uns, welche Pläne das Team für die kommende Spielzeit hat.

"In den USA spricht man im professionellen Sport gerne von der Off-Season. Das Ganze fängt damit an, dass wir 2014 genau analysieren und herausarbeiten, an welchen Stellen wir nicht gut genug waren. Es gilt zu verstehen, was wir besser machen können." Auch wenn sein Team zum Beginn der WM mit „Star Horn Royal Club“ den späteren Finalisten in der Gruppe hatte, konnte es nicht die erwartete Leistung abrufen. Nur ein weiterer Sieg gegen „Team SoloMid“ hätte gereicht, um ein Entscheidungsmatch zu erzwingen. Das klappte leider nicht, und SK Gaming verließ das Turnier nach sechs Spielen mit einem negativen Sieg-Niederlage-Verhältnis von 2-4.

Nicht alle Verträge werden verlängert

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Jetzt ist man bei „SK“ auf der Fehlersuche und offenbar fündig geworden: "Wir haben für uns festgestellt, dass wir in 2014 taktisch limitiert waren", so Müller. Darüber hinaus wolle man sich trotz eines funktionierenden Teams weiterentwickeln, wodurch auch die Anforderungen an neue Spiele komplett anders aussehen würden als zuvor. "Findet man Spieler, die besser in das neue Profil passen, so kommt es unweigerlich zu einem Wechsel. Das wird bei uns passieren, absolut keine Frage. Personell werden wir uns verändern, das steht fest."

Auch wenn die Frequenz von Spielerwechsel im eSport deutlich höher ist als im klassischen Sport, hat vor allem „SK“ erst Ende des letzten Jahres und ebenfalls zum Beginn der damaligen Saison eine Menge umgestaltet. Die drei Spieler Jesse „Jesiz“ Le, Simon „fredy122“ Payne und „Dennis „Svenskeren“ Johnsen traten dem Team im November 2013 bei. „Jesiz“ verließ das Team aber Mitte Oktober. Wenige Tage vorher ist auch der deutsche Spieler Adrian „Candy Panda“ Wübbelmann ausgetreten. Einer der neuesten Spieler ist Christoph „nRated“ Seitz, ebenfalls aus Deutschland, der bereits zwischen 2012 und 2013 mit dem Team „Fnatic“ sehr erfolgreich war. Seit Anfang 2014 steht er nun in den Diensten von „SK“. Jetzt dreht sich das Transferkarussell erneut.

Allerdings wolle man den Prozess auf keinen Fall öffentlich machen. Sobald aber alles in trockenen Tüchern und die richtigen Spieler gefunden seien, würde man die neue Ausrichtung umgehend publik machen. Das Ziel ist klar: an die guten Leistungen in der Championship Series anknüpfen: "Es geht darum, nur für die LCS spielberechtigte Spieler unter Vertrag zu nehmen", so Müller.

Robin Schulz

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