Kontrakt als Profi-Trainer für den HSV-Coach

Neuer Vertrag: Zinnbauer unterschreibt bis 2016

Nun auch mit einem Vertrag als Profi-Trainer ausgestattet: Josef Zinnbauer.

Nun auch mit einem Vertrag als Profi-Trainer ausgestattet: Josef Zinnbauer. imago

Mögliche Diskussionen über Zinnbauer hatte Peter Knäbel, Direktor Profifußball beim Hamburger SV, erst gar nicht aufkommen lassen. Eine Umgestaltung des Vertragsverhältnisses mit Zinnbauer, der vom Trainer der U 23 zu den Profis aufgestiegen war, sei beschlossene Sache: "Ich gehe davon aus, dass wir das in dieser Woche machen", hatte er angekündigt. Schon am Montag folgte die Vollzugsmeldung: Zinnbauer hat einen neuen Vertrag bis Mitte 2016 unterzeichnet. Auch die Verträge seiner Co-Trainer wurden angepasst. "Ich finde es toll, dass der Verein gerade nach der 0:3-Niederlage am vergangenen Wochenende in Berlin bei Hertha BSC auf mich zugekommen ist", meinte Zinnbauer: "Ich freue mich über dieses Vertrauen."

Spielbericht

die letzten 10 Spiele - Hamburger SV
Duisburg (H)
3
:
0
Paderborn (A)
4
:
1
Ingolstadt (H)
0
:
3
Union (A)
2
:
0
Leipzig (H)
1
:
3
Aue (H)
1
:
1
Köln (A)
1
:
1
Magdeburg (H)
1
:
2
Paderborn (A)
0
:
2
Bochum (A)
0
:
0
alle Termine
Trainersteckbrief Zinnbauer

Zinnbauer Josef

vereinslos

Deutschland

Trainersteckbrief

Nach nur einem Punkt aus den ersten drei Ligaspielen hatte Zinnbauer von Slomka übernommen und war mit einem torlosen Remis gegen den FC Bayern verheißungsvoll gestartet. Nach sechs Spielen unter der Leitung des Bundesliga-Neulings ist die Punkteausbeute der HSV-Profis aber weiterhin mager: Einen Sieg gab es (1:0 in Dortmund), daneben noch ein weiteres Unentschieden (1:1 gegen Hoffenheim). Mit sechs Punkten aus neun Spielen belegt der HSV derzeit den Relegationsrang 16, nur drei erzielte Tore sind zudem die mit Abstand geringste Ausbeute aller Erstligisten.

Nun - beim 0:3 bei Hertha BSC - war es allerdings so, dass erstmals unter Zinnbauer gar nichts zusammenpasste. "Wir schießen zu wenig aufs Tor", machte Knäbel schon einen fehlenden Zug zum Tor aus und verband den Auftritt mit einer Forderung: "Wir brauchen mehr Brutalität vor dem Tor." Zinnbauer selbst gab sich hingegen eher zurückhaltend: "Jetzt nach einer Niederlage wieder alles infrage zu stellen, ist der falsche Weg, der falsche Ansatz. Wir müssen die Spieler jetzt aufrichten und ihnen Vertrauen geben."