Champions League

"Ereignisreiches Spiel" mit Obasis Stempel

Schalke: Gute Ausgangslage dank Elfmetergeschenk

"Ereignisreiches Spiel" mit Obasis Stempel

Trainer Roberto di Matteo und Chinedu Obasi

Die großen Gewinner: Trainer Roberto di Matteo und Chinedu Obasi. Getty Images

"Ein ereignisreiches Spiel" hatte di Matteo zu verarbeiten. Bei seiner Rückkehr auf die Champions-League-Bühne machte es ihm seine Mannschaft nicht gerade leicht und versetzte den Coach in ein Wechselbad der Gefühle. "Am Ende zählen aber die drei Punkte", unterstrich der 44-Jährige nach dem 4:3-Last-Minute-Sieg gegen die Portugiesen, die fast eine Stunde in Unterzahl spielten.

Entsprechend wenig schmeckte di Matteo die Art und Weise, wie der Dreier zustande kam: "Wenn man 3:1 führt und dazu noch in Überzahl agiert, muss man das Spiel eigentlich bis zum Ende kontrollieren", meinte der Coach, der vor allem "an der Organisation in der Defensive und Offensive" arbeiten will.

Champions League - Vorrunde, 3. Spieltag
Champions League - Tabelle - Gruppe G
Pl. Verein Punkte
1
FC Chelsea
7
2
FC Schalke 04
5
3
NK Maribor
2
Trainersteckbrief di Matteo

di Matteo Roberto

Spielersteckbrief Obasi

Obasi Chinedu

Das Siegtor war eine Ungerechtigkeit, die uns widerfahren ist.

Sporting-Trainer Marco Silva.

Wohl wissend, dass der Erfolg am seidenen Faden hing. "Dass wir in der Nachspielzeit den Elfmeter bekommen haben, war sicherlich glücklich. Aber so ist das manchmal im Fußball", ging di Matteo nur kurz auf die spielentscheidende Szene ein, die die Gäste aus Portugal auf die Palme brachte. Jonathan Silva bekam den Kopfball von Klaas Jan Huntelaar an den Kopf, der Unparteiische Sergey Karasev aus Russland deutete auf Anraten des Torrichters, der ein Handspiel erkannt haben wollte, auf den Elfmeterpunkt. "Das Siegtor war eine Ungerechtigkeit, die uns widerfahren ist", wetterte Sporting-Trainer Marco Silva.

Obasi: Von der Bank in den Blickpunkt

Neben Schalke gab es noch einen weiteren großen Gewinner des Spiels: Chinedu Obasi. Der Nigerianer hatte nur drei Kurzeinsätze in der Liga und zwei auf Königsklassenebene vorzuweisen, seine Startelfnominierung kam daher überraschend. Der Offensivmann rechtfertigte seine Aufstellung mit dem Tor zum 1:1 sowie der Vorlage zum 2:1 und heimste nach dem Duell mit sieben Treffern, haarsträubenden Abwehrfehlern, einem offenen Schlagabtausch und einem Paukenschlag als Schlusspunkt ein Extra-Lob von die Matteo ein: "Er war sehr, sehr gut."

Handelfmeter? "Eine Ungerechtigkeit"