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Finke steht mit Kamerun kurz vor dem Ziel

Afrika-Cup-Qualifikation: Algerien und Kap Verde sind durch

Finke steht mit Kamerun kurz vor dem Ziel

Shakehands der Kapitäne: Kameruns Torschütze Stephane Mbia (li.) und Sierra Leones Umaru Bangua.

Shakehands der Kapitäne: Kameruns Torschütze Stephane Mbia (li.) und Sierra Leones Umaru Bangua. Getty Images

Die Qualifikation für den Afrika-Cup 2015 in Marokko geht in die heiße Phase. Kamerun steht nach dem 2:0-Erfolg gegen Sierra Leone dicht vor der Teilnahme. Allerdings setzte sich die Demokratische Republik Kongo überraschend mit 4:3 (3:1) bei WM-Teilnehmer Elfenbeinküste durch. Beide Teams haben nun sechs Punkte und könnten Kamerun theoretisch noch einholen.

Die jeweils ersten beiden Mannschaften der sieben Gruppen sowie der beste Gruppendritte qualifizieren sich für die Endrunde.

Leonard Kweuke (4.), Ex-Profi von Energie Cottbus und Eintracht Frankfurt, und Stephane Mbia (7.) vom Europa-League-Sieger FC Sevilla erzielten die beiden Treffer für Kamerun. Schalkes Angreifer Eric Maxim Choupo-Moting lief von Beginn an auf.

Algerien und Kap Verde sind durch

Das Ticket zur Endrunde in der Tasche haben derweil Algerien nach einem 3:0 (2:0) gegen Malawi und Kap Verde durch ein 1:0 (0:0) gegen Mosambik. Auch Nigeria darf sich wieder Hoffnungen auf eine Teilnahme machen. Die "Super Eagles" gewannen nach zuletzt zwei Niederlagen mit 3:1 (0:0) gegen den Sudan und verbesserten sich zumindest auf Rang drei der Gruppe A.

Keshi muss seinen Hut nehmen

Das hielt den nigerianischen Fußball-Verband NFF aber nicht davon ab, sich von Trainer Stephen Keshi zu trennen. Interimsweise übernimmt der 52-jährige Shaibu Amodu, der die Super Eagles bereits mehrfach und zuletzt zwischen 2008 und 2010 betreut hatte. Langfristig plant der Verband mit einem Trainer aus dem Ausland.

Spitzenreiter Tunesien kann nach dem 1:0-Erfolg gegen den Senegal am nächsten Spieltag gegen den punktlosen Tabellenletzten Botsuana in der Gruppe G vorzeitig alles klar machen.

Vom 17. Januar bis 8. Februar soll in Marokko der Afrika-Cup 2015 stattfinden. Aufgrund der sich ausweitenden Ebola-Epidemie in Westafrika hatte das marokkanische Gesundheitsministerium den Antrag gestellt, das Kontinental-Turnier zu verschieben. Vergeblich: Die Afrikanische Fußball-Konföderation CAF teilte mit, dass es "keine Änderungen im Ablaufplan der Spiele und Events" geben werde. Das letzte Wort soll aber noch nicht gesprochen sein.