Champions League

Monaco hofft auf Rückkehrer Berbatov

Schwacher Saisonstart der Monegassen

Monaco hofft auf Rückkehrer Berbatov

Dimitar Berbatov

In Leverkusen bestens bekannt: Monacos Angreifer Dimitar Berbatov. Getty Images

Monaco hat eine jahrelange Achterbahnfahrt hinter sich, nachdem sich der Verein Anfang des Jahrtausends noch regelmäßig auf internationaler Ebene zeigen durfte. 2005 kickte man zuletzt in der Champions League, ehe der sportliche Niedergang begann. Nach dem Abstieg 2011 kam der Verein mit Macht und einem Haufen Geld zurück. Düngemittel-Oligarch Rybolovlev holte unter dem Einsatz von 166 Millionen Euro zahlreiche internationale Stars und landete als Aufsteiger auf dem zweiten Platz.

Doch der Russe hat den Spaß an seinem Klub offenbar etwas verloren, James (80 Millionen) und Falcao (zehn Millionen Ausleihe plus 55 Millionen Kaufoption) wurden verkauft. Allerdings haben die Monegassen weiterhin namhafte Profis unter Vertrag. Im Mittelfeld ziehen die erfahrenen Jeremy Toulalan und Joao Moutinho die Fäden und in der Defensive soll Ricardo Carvalho den Laden dicht machen. Ob der Oldie, einst für Chelsea und Real Madrid am Ball, gegen die wilden Leverkusener mitkommt, ist jedoch mehr als fraglich.

Die Formkurve zeigt nach fünf Spieltagen und vier Punkten in der Ligue 1 jedenfalls nach unten. Zuletzt gab es eine 1:2-Niederlage bei Olympique Lyon und man ist auf dem vorletzten Tabellenplatz angekommen. Coach Jardim wollte zwar ein ausgeglichenes Spiel gesehen haben, ihm dürfte aber auch nicht entgangen sein, dass seine Truppe in allen Mannschaftsteilen Mängel offenbarte. Jardim erwartet ein intensives Spiel gegen die Werkself und sieht sein Team als Außenseiter.

Hoffnungsträger ist Berbatov. Der Bulgare startete seine internationale Karriere einst in Leverkusen, ehe er in der Premier League auf Torejagd ging. Im Januar wurde er als Edeljoker verpflichtet, fügte sich aber sofort gut ins Team ein und erzielte neun Tore in 14 Ligaspielen. Und Leverkusen machte zuletzt vor allem in der Defensive einen verwundbaren Eindruck.

Dennoch sind die Erwartungen bei den Monegassen gesunken und es wird neuerdings tiefgestapelt. Im kleinen Kreis ließ Coach Jardim durchblicken, dass das Gruppenziel Rang drei sei, um in der Europa League nach der Winterpause noch dabei zu sein. Zenit St. Petersburg und Benfica Lissabon heißen die weiteren Gegner in der ausgeglichenen Gruppe B.