Zwickau: Trainer trotz Sieg gegen BAK unglücklich

Mittelfeldmann Göbel wechselt zum FSV

Läuft künftig im Dress des FSV Zwickau auf: Patrick Göbel.

Läuft künftig im Dress des FSV Zwickau auf: Patrick Göbel. Imago

Der FSV hat noch einen Neuzugang im Mittelfeld zu vermelden: Am späten Montagabend verpflichteten die Zwickauer den 21-jährigen Göbel. Ab sofort spielt der Tabellenführer mit einem Bruder-Duo: Christoph Göbel stand schon vor dem Wechsel seines Bruders im Dienste des FSV. Göbel löste am Montagabend seinen Vertrag in Erfurt auf. Bei den Thüringern kam er in der vergangenen Spielzeit auf drei Tore in 29 Spielen. Sein neuer Vertrag läuft bis 2016.

Obwohl er noch sehr jung ist, gilt Göbel schon als erfahrener Spieler. Als Nachwuchsspieler in Erfurt kam er auf 78 Junioren-Bundesligapartien und schaffte über die U 23 den Sprung in die 1. Mannschaft. Dort absolvierte er insgesamt 40 Spiele in der 3. Liga.

FSV-Kapitän Wachsmuth lobt die "mentale Stärke"

Der FSV hätte sich am Wochenende beim knappen Auswärtserfolg beim Berliner AK über einen anderen Spiel­ausgang nicht beschweren dürfen. Zwickau konnte sich beim mehrfach gut reagierenden Torhüter Unger bedanken, der trotz starker Leis­tung seine ersten beiden Gegentore der laufenden Saison nicht verhin­dern konnte. Kapitän Toni Wachsmuth konnte dem Ganzen dann aber doch noch etwas Positives abgewinnen und strich angesichts der zwei späten Joker­tore durch Alexander Morozow und Philipp Röhr die "mentale Stärke" seiner Elf heraus.