Nationalelf

Mit Gomez, Reus und Rüdiger gegen Argentinien

Bundestrainer Löw nominiert 18 Weltmeister

Mit Gomez, Reus und Rüdiger gegen Argentinien

Zurück im Nationaldress: Angreifer Mario Gomez.

Zurück im Nationaldress: Angreifer Mario Gomez. imago

Große personelle Überraschungen gibt es keine, wenn die deutsche Nationalelf zur Neuauflage des WM-Finales antritt. Für die Partie am 3. September in Düsseldorf gegen Argentinien sowie das erste Europameisterschafts-Qualifikationsspiel setzt Bundestrainer Löw auf 18 Weltmeister, ergänzt den Kader um Angreifer Gomez (AC Florenz), Reus von Borussia Dortmund und Rüdiger vom VfB Stuttgart.

Reus hatte sich kurz vor dem Turnier in Brasilien verletzt und verpasste daher die globalen Titelkämpfe in Südamerika. Gomez hatte nach langwierigen Verletzungspausen keine Berücksichtigung gefunden. Rüdiger hat bis dato erst ein Länderspiel in seiner Vita stehen.

Spielersteckbrief Gomez

Gomez Mario

Spielersteckbrief Reus

Reus Marco

Spielersteckbrief Rüdiger

Rüdiger Antonio

Löw: "Gomez hat unglaublich hart und diszipliniert gearbeitet"

"Für Marco Reus freut es mich riesig, dass er wieder dabei ist und seine Verletzung überwunden hat. Er hat uns in Brasilien gefehlt. Ich bin sicher, dass er noch einige große Turniere spielen und dabei für Furore sorgen wird", wird Löw auf der verbandseigenen Website des DFB zitiert. "Von Mario Gomez weiß ich, dass er unglaublich hart und diszipliniert gearbeitet hat. Er wollte unbedingt zurück in die Nationalmannschaft und hat sich seine Nominierung absolut verdient. Wenn er fit ist, wird er uns mit seinen Qualitäten im Sturm verstärken. Antonio Rüdiger war schon beim Länderspiel gegen Polen bei uns, ich hatte damals einen sehr guten Eindruck von ihm. Er kann eine Alternative für die Abwehr sein."

Es ist ganz klar mein Ziel, mich in diesem Kreis zu etablieren. Diese Nominierung ist ein großer Ansporn für mich.

Antonio Rüdiger

Aus dem 23-köpfigen WM-Aufgebot fehlen Philipp Lahm, Miroslav Klose und Per Mertesacker, die nach dem Triumph in Brasilien ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt hatten. Dieses Trio wird vor dem Spiel gegen Argentinien offiziell aus der DFB-Auswahl verabschiedet.

Mustafi und Schweinsteiger müssen passen

Zudem fehlen im aktuellen Kader Bastian Schweinsteiger und Shkodran Mustafi. Schweinsteiger muss wegen einer Knieverletzung passen, Mustafi fehlt wegen Trainingsrückstands. Beide Profis werden aber in Düsseldorf dabei sein.

Löw hat "größten Respekt" vor Argentinien

Löw freut sich auf das wiedersehen mit dem WM-Finalgegner: "Für uns ist es herausfordernd und spannend, zu Hause noch einmal gegen Argentinien spielen zu dürfen. Ich habe größten Respekt vor dieser Mannschaft, die hoch motiviert nach Deutschland kommt und uns nichts schenken wird. Wir stehen am Beginn der neuen Saison, aus sportlicher Sicht ist dieses Spiel der willkommene Härtetest, um uns umgehend wieder auf höchstem Niveau zu messen."

Das DFB-Aufgebot gegen Argentinien und Schottland:

Tor: Manuel Neuer (Bayern München), Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund), Ron-Robert Zieler (Hannover 96)

Abwehr: Jerome Boateng (Bayern München), Erik Durm (Borussia Dortmund), Matthias Ginter (Borussia Dortmund), Kevin Großkreutz (Borussia Dortmund), Benedikt Höwedes (Schalke 04), Mats Hummels (Borussia Dortmund), Antonio Rüdiger (VfB Stuttgart)

Mittelfeld/Angriff: Julian Draxler (Schalke 04), Mario Gomez (AC Florenz), Mario Götze (Bayern München), Christoph Kramer (Borussia Mönchengladbach), Toni Kroos (Real Madrid), Sami Khedira (Real Madrid), Thomas Müller (Bayern München), Mesut Özil (FC Arsenal), Lukas Podolski (FC Arsenal), Marco Reus (Borussia Dortmund), André Schürrle (FC Chelsea)