Spielidee: Achterlauf

Das perfekte Zusammenspiel

Ein reibungsloser Dribbelablauf funktioniert nur, wenn sich alle Spieler dem Tempo der Gesamtgruppe anpassen!

Ein reibungsloser Dribbelablauf funktioniert nur, wenn sich alle Spieler dem Tempo der Gesamtgruppe anpassen! FD21

So funktioniert's:

Es werden zwei Spielerkreise gebildet. Die beiden Kreise werden direkt nebeneinander platziert, sodass die gesamte Gruppe eine "Acht" bildet. Der Abstand zwischen den einzelnen Kickern beträgt ca. drei Meter. Alle besitzen zum Dribbeln einen eigenen Ball. Zusätzlich dienen zwei Markierungshütchen genau zwischen den beiden Kreisen als "Verbindungs-/Dribbeltor" (Ca. vier Meter Hütchenabstand).

Alle Dribbler setzen sich nun gleichzeitig mit ihrem Ball in Bewegung, indem sie dem jeweiligen Vordermann hinterher dribbeln. Dabei ist der Dribbelweg der gesamten Gruppe eine "Acht". Die einzelnen Kicker wechseln jeweils in den benachbarten Kreis, indem sie durch das "Verbindungstor" hindurchdribbeln. Hierbei ist wichtig, dass die Spieler aus den beiden Kreisen immer im Wechsel durch dieses Tor durchdribbeln.

Versucht es auch mal so:

- Anstatt mit dem Fuß zu dribbeln, könnte man den Ball zu Beginn auch erst einmal mit den Händen auf den Boden prellen (ähnlich wie beim Basketball).

- Zuerst langsam beginnen. Dann mit erhöhtem Tempo den "Achterlauf" durchdribbeln. Tempo jedoch immer so dosieren, dass Ungenauigkeiten nicht den Gesamtablauf gefährden!

- Drei verschiedene Tempi vorgeben und ohne Zwischenstopp mehrfach auf Signal wechseln (1 = Langsam, 2 = Zügig, 3 = Schnelles Dribbeln).

- "Stop & Go": Zwischendurch auf Signal den Ball kurz stoppen und anschließend sofort weiterdribbeln. (Alternativ auf Signal z.B. Ball mit der Sohle schnell stoppen und kurz den Ball mit dem Po, Schienbein oder Bauch berühren, Stoppen und sich einmal schnell auf der Stelle drehen, mit dem Ball auf der Stelle einmal im Kreis dribbeln oder den Ball zwischen den Füßen einklemmen und damit einmal im Kreis hüpfen).

- Richtungswechsel: Auf ein Signal hin drehen sich alle blitzschnell um und laufen/dribbeln in die andere Richtung. Wer hierbei nicht aufpasst, wird dies schnell bei einem Zusammenstoß merken!

- Einbindung von Laufvariationen (z.B. Anfersen, Armkreisen).

- An den beiden Außenseiten könnte man bei fortgeschrittenen Kickern eine Zusatzaufgabe mit aufnehmen (z.B. Täuschungsschritt, Übersteiger-Finte).

- Dribbeln nur mit dem schwächeren Fuß!

Darauf musst du achten:

Voraussetzung beim "Achterlauf" ist, dass die Spieler als Dribbelbasis eine gute Ballkontrolle aufweisen und auch ihr Dribbeltempo situativ verändern/anpassen können.

Damit der Gesamtablauf funktioniert, müssen die Spieler während des Dribbelns ihre Umgebung aufmerksam beobachten bzw. zahlreiche Faktoren koordiniert aufeinander abstimmen (z.B. Abstand zum Vordermann, Anpassung des Dribbeltempos, Abstimmung beim Durchqueren des Verbindungstores, Blick vom Ball lösen). Insbesondere darf der Abstand zwischen den einzelnen Spielern nicht zu eng werden, da sonst das abwechselnde Durchdribbeln des Verbindungstores schwer fällt.

Zu Beginn bietet sich die Möglichkeit an, den "Achterlauf" erst einmal ohne Ball auszuprobieren. Sobald dieser dann funktioniert, kann man die Bälle zum Dribbeln mit hinzuzunehmen.