3. Liga

Koschinat: "Sieht aus wie aus dem Krieg"

Fort. Köln: Neben Marquet fehlt auch Andersen im Mittelfeld

Koschinat: "Sieht aus wie aus dem Krieg"

Uwe Koschinat

Ist mit der Ausbeute von einem Punkt aus zwei Spielen nicht zufrieden: Fortuna-Coach Uwe Koschinat. imago

Die Ausfälle tun dem 42-Jährigen ziemlich weh. Denn sowohl Marquet als auch Andersen zählen im zentralen Mittelfeld zu den Eckpfeilern der Kölner. Beide verletzten sich beim 2:2 im Heimspiel gegen Mainz 05 II und werden wohl auch am Wochenende gegen den Chemnitzer FC fehlen. Koschinat: "Kristoffer kann nicht trainieren, er hat eine Verhärtung im Adduktorenbereich. Und Sascha hat eine schwere Prellung. Sein Bein und der Fuß sehen aus, als wäre er im Krieg gewesen.“

Adäquaten Ersatz findet der Übungsleiter der Fortuna in seinem Kader: Zum Beispiel Markus Pazurek, der bereits zum Auftakt in Großaspach den gesperrten Andersen vertrat und zur zwischenzeitlichen Führung traf. Oder Hamdi Dahmani, von dem Koschinat ehrlich sagt: „Er ist mein Lieblingsspieler, das gebe ich ganz offen zu. Weil er in sich alles verbindet, was Fußball ausmacht.“

Spielersteckbrief Andersen

Andersen Kristoffer

Spielersteckbrief Marquet

Marquet Sascha

3. Liga - 3. Spieltag
3. Liga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Chemnitzer FC
7
2
Dynamo Dresden
7
3
SV Wehen Wiesbaden
7

Ein Auge haben auf Furuholm, Osawe und Gogia

Was seine Mannschaft am heutigen Abend erwartet, das weiß auch der Coach nicht so genau. Denn: Halle ist bislang eine Wundertüte. Dem verpatzten Auftakt mit einem 0:3 gegen Chemnitz ließ die Elf von Sven Köhler einen 5:1-Kantersieg bei Arminia Bielefeld folgen. "Sie haben eine enorme Erfahrung in der 3. Liga. Ob sie jetzt letztlich so schlecht wie im ersten Spiel, oder so gut wie im zweiten Spiel sind, oder irgendwas dazwischen, das ist derzeit überhaupt nicht zu prognostizieren", so Koschinat. Gewarnt sein sollten die Kölner aber auf alle Fälle vor der guten Offensive mit dem wuchtigen Finnen Timo Furuholm, dem schnellen Osayamen Osawe und dem formstarken Andy Gogia.

Trotz der Qualitäten des Gegners: Punkte sollen her. Mit der Ausbeute von nur einem Zähler aus zwei Partien ist bei der Fortuna niemand zufrieden. Zumal es mit Großaspach und Mainz II gegen zwei Mitaufsteiger ging. "Wenn du drin bleiben willst, solltest du aus vier Spielen im Schnitt fünf Punkte holen. Und wenn man sich die Qualität unserer nächsten beiden Gegner ansieht, ist das schon ein richtiges Brett", weiß Koschinat.