2. Bundesliga

Klingbeil: Nur dabei, nicht mittendrin

Aue: Götz lobt Kapitän als "wichtigsten Mann"

Klingbeil: Nur dabei, nicht mittendrin

René Klingbeil

Im Test gegen FK Banik Most noch mittendrin, in Nürnberg nur Zuschauer: Erzgebirge-Kapitän René Klingbeil. imago

Klingbeil war in der vergangenen Saison absolute Stammkraft bei Aue (30 Spiele über die volle Distanz, kicker-Durchschnittsnote 3,60) und auf allen Abwehrpositionen in der Viererkette einsetzbar. In Nürnberg aber verfolgte er das Geschehen nur von der Bank - Götz hatte sich für das hochgewachsene Innenverteidiger-Duo Paulus und Neuzugang Stipe Vucur (Wacker Innsbruck) entschieden.

Klingbeil: "Spielen können nur elf"

Die beiden Abwehrrecken rechtfertigten ihre Nominierung jeweils mit einer soliden Leistung. Klingbeil, der im Vorjahr nur einmal auf der Bank gesessen hatte, als er fit war, sah es pragmatisch: "Der Trainer hätte alle aus dem Kader bringen können, alle hätten es verdient, spielen können zu Beginn nur elf", sah der 33-Jährige über seine Nichtberücksichtigung zumindest nach außen hin großzügig hinweg.

Spielersteckbrief Klingbeil

Klingbeil René

Trainersteckbrief Götz

Götz Falko

Götz, der neben Vucur in Person von Thorsten Schulz in der Abwehr einem weiteren Neuen das Vertrauen geschenkt hatte, rechtfertigte seine Entscheidung und lobt seinen Kapitän gleichzeitig über den grünen Klee: "Auch wenn der eine oder andere Erfahrene mal draußen bleiben muss, Klinge ist für mich der wichtigste Mann und zwar als Verbindungsglied zwischen Trainerteam und Mannschaft. Ich weiß, was ich an ihm habe. Wir haben in der Breite einen stärkeren Kader als im Vorjahr, da wird es zu Härtefällen kommen, aber wir brauchen jeden", ließ Aues Coach keinen Zweifel an der Wichtigkeit Klingbeils.