Karlsruhe: Todt hofft auf Vollzug

Yamada hängt in der Warteschleife

Hiroki Yamada

Das Trikot sitzt, der Vertrag noch nicht: Hiroki Yamada. imago

Die Mannschaft ließ sich von den Fans am Sonntag vor der Haupttribüne des Wildpark-Stadions feiern, auch Yamada hatte sich das Trikot der Karlsruher übergezogen. Schließlich will er das in der anstehenden Saison regelmäßig machen. Doch noch hat Jubilo Iwata, der abgebende Verein, sein Okay verweigert.

"Er ist ballsicher, kombinationsstark und läuferisch gut. Hiroki hat ein Tor gemacht und einige gute Vorlagen gegeben. Das war stark", lobte Trainer Markus Kauczinski den Offensivspieler, der mit seiner Leistung unterstrich, warum er der Wunschspieler der KSC-Sportbosse ist.

Sportdirektor Jens Todt glaubt, "dass wir in der kommenden Woche in Sachen Wechsel Vollzug vermelden können". Das Problem: Yamada hat im Vertrag mit seinem Klub Jubilo Iwata eine Klausel, wonach er für 400 000 Euro gehen darf. Doch Jubilo erkennt die Klausel nicht an. Die Spiel- und Trainingsgenehmigung hat sich der Japaner daher per Rechtsanwalt erstritten.

"Der KSC ist in Deutschland ein Begriff. Ich habe mich sehr gefreut, dass der Wechsel zu Stande kam", meinte Enrico Valentini, einer der bisherigen acht Neuzugänge. In Karlsruhe hofft man, dass Yamada ähnliche Worte noch in dieser Woche formulieren kann.