Kantersieg der Erzgebirgler gegen Auerbach

Warum vier Keeper in Aue kein Problem sind

Martin Männel

Weiterhin die Nummer eins in Aues Torwart-Hierarchie? Martin Männel. imago

Die Frage, ob es sich um ein Luxusproblem handelt, verneint Sportvorstand Jens Stopp. "Die Local Player sind eine Lizenzauflage. Wir haben dafür unsere größten Talente auserkoren. Und dazu gehören mit Schulze und Seidel zwei Torhüter", sagt Stopp.

Außerdem trainieren mit Alexander Dartsch (Mittelfeld) und Felix Kunert (Sturm) zwei weitere Local Player aus der U 23 mit. "Sie müssen erst mal an die Profis herangeführt werden", sagt Stopp. Jenen, die den Kader - zum Auftakt tummelten sich 27 Mann auf dem Platz - als zu groß ansehen, widerspricht Stopp. "Wir haben nach dem Weggang von Janjic 21 Feldspieler und zwei Torhüter sowie vier Local Player."

Trainersteckbrief Götz

Götz Falko

Erzgebirge Aue - Vereinsdaten

Gründungsdatum

04.03.1946

Vereinsfarben

Lila-Weiß

Auerbach chancenlos

Derweil haben sich die Erzgebirgler bei einem Testspiel bereits in Torlaune präsentiert und Regionalligist VfB Auerbach am Samstag mit 9:1 nach Hause geschickt. Arvydas Novikovas eröffnete per Strafstoß den Torreigen, Rico Benatelli, Frank Löning, Oliver Schröder und Solomon Okoronkwo legten noch vor der Pause nach. Eine im zweiten Durchgang runderneuerte Elf schraubte das Ergebnis weiter hoch, unter anderem trug sich Neuzugang Patrick Schönfeld in die Torschützenliste ein. Vor rund 900 Zuschauern kam der VfB durch Celcuk Sinar zum Ehrentreffer.

Olaf Morgenstern