18:16 - 18. Spielminute

Gelbe Karte
D. Rodriguez
Schalke

18:27 - 28. Spielminute

Gelbe Karte
C. Poulsen
Schalke

18:26 - 28. Spielminute

Gelbe Karte
Vukovic
Legia

19:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Legia)
Dudek
für Szala
Legia

19:07 - 50. Spielminute

Tor 0:1
Varela
Linksschuss
Vorbereitung Oude Kamphuis
Schalke

19:11 - 54. Spielminute

Tor 0:2
Varela
Rechtsschuss
Vorbereitung E. Sand
Schalke

19:15 - 58. Spielminute

Tor 1:2
Dudek
Rechtsschuss
Legia

19:19 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
van Hoogdalem
Schalke

19:20 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Mpenza
für Wilmots
Schalke

19:19 - 63. Spielminute

Tor 2:2
Svitlica
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Dudek
Legia

19:33 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Asamoah
für Böhme
Schalke

19:35 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Surma
Legia

19:40 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Legia)
Wroblewski
für Svitlica
Legia

19:44 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Legia)
Magiera
für A. Majewski
Legia

19:46 - 90. Spielminute

Tor 2:3
E. Sand
Kopfball
Vorbereitung Varela
Schalke

LEG

S04

2. Spieltag, Hinspiel: Legia Warschau - FC Schalke 04 2:3 (0:0)

Sand trifft zum Sieg

Drei Umstellungen nahm Schalke-Coach Frank Neubarth im Gegensatz zum Meisterschaftsspiel am vergangenen Samstag gegen den 1. FC Nürnberg (1:1) vor. Ebbe Sand stand wieder in der Anfangsformation und begann als einzige echte Spitze, Mpenza blieb vorerst draussen. Varela lief statt des nicht fitten Asamoah auf der rechten Außenbahn auf. Überraschend stand Andreas Möller nicht in der Startelf. Sven Kmetsch erhielt eine Chance im Defensivbereich, weil Wilmots statt Möller die zentrale Spielmacherposition besetzte.


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S04 begann gut und kam durch Oude Kamphuis zu den ersten beiden Möglichkeiten. Erst scheiterte er, nach Zuspiel von Wilmots, aus kurzer Distanz an Legia-Keeper Stanev (3.). Nur vier Minuten später leitete Böhme die nächste Szene des Holländers ein. Seine Flanke fand Sand, dessen Kopfball ging nicht in Richtung Tor sondern zu Oude Kamphuis. Der setzte einen Fallrückzieher aus rund zehn Metern auf das Gehäuse der Warschauer, bei denen aber Stanev erneut zur Stelle war.

In der Anfangsphase versuchte es die Neubarth-Elf vor allem über die linke Seite, wo Rodriguez den offensiven Böhme absicherte. Wilmots ging immer wieder nach vorne und agierte als zweiter Angreifer. Nach zwanzig Minuten kamen aber die Gastgeber besser ins Spiel und verbuchten durch einen Freistoß die erste Offensivaktion. Der Versuch von Kielbowicz blieb aber an der Mauer hängen (19.). Rund zehn Minuten später zwang ein Fernschuss aus rund 25 Metern Frank Rost zur ersten Tat. Der Ex-Bremer bestand seine erste Prüfung sicher und hielt den Ball souverän.

Die "Königsblauen" ließen sich zunehmend in die eigene Platzhälfte drängen und überließen es den Heimischen das Spiel zu bestimmen. Zwingendes entstand bei der Mannschaft von Trainer Dragan Okuka doch vorerst nicht, auch weil die Viererkette um Tomasz Hajto sicher stand. Nach einer flauen letzten Viertelstunde im ersten Durchgang gingen somit beide Teams torlos in die Kabine.

Die ersten Minuten nach Wiederbeginn gehörten wie schon nach dem Anpfiff wieder dem FC Schalke. Nach einer Böhme-Flanke legte Sand gut in die Mitte auf Wilmots. Der nahm den Ball direkt, beförderte ihn aber aus elf Metern deutlich über das Gehäuse. Danach folgten dreizehn Minuten an Torregen im Armee-Stadion von Warschau. Gustav Varela legte für S04 vor: Wilmots spielte auf der rechten Seite Jozwiak den Ball durch die Beine und legte so auf Oude Kamphuis. Dessen Flanke fand den "Uru", der vor Stanev auftauchte und aus kürzester Distanz einschoss (50.). Nur vier Minuten später war erneut Varela zur Stelle. Diesesmal fungierte Ebbe Sand als Vorbereiter, der mit einem schönen Zuspiel Schalkes Nummer zehn einsetzte. Vorbei an Stanev schob Varela ungehindert zur Zwei-Tore-Führung ein.

Doch dann folgten fünf starke Minuten der Gastgeber. Eine Hereingabe von der rechten Seite konnte Oude Kamphuis per Kopf nur ungenügend entschärfen. An der Strafraumgrenze stand der eingewechselte Dudek und zog sofort ab. Vorbei an Frank Rost zischte der Ball in die linke untere Ecke. Nur fünf Minuten später war die Schalker Führung dahin. Wieder leitete Dudek die Aktion ein. Er zog in den Strafraum, wurde aber vom von hinten anstürmenden van Hoogdalem gestört. Schiedsrichter Esquinas Torres zögerte nicht und zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Svitlica trat an und ließ mit einem satten Schuss in den linken oberen Winkel Rost keine Chance.

In der Folge übernahm Legia Warschau wieder das Kommando und Schalke war vorwiegend in der eigene Hälfte tätig. Doch wie schon in der ersten Halbzeit, ließen es die Polen vermissen, Chancen zu kreieren. Der deutsche UEFA-Cup-Vertreter kam erst ab der 75. Minute wieder ins Spiel und nahm das Heft in die Hand. Nach einer Reihe von Eckbällen führte der letzte des Spiels noch einen positiven Abschluss herbei. Varela brachte den Ball auf Sand, der schraubte sich höher als der neben ihm stehende Dudek und traf zum 3:2-Auswärtserfolg in den rechten oberen Winkel.

Spieler des Spiels

Gustavo Antonio Varela Mittelfeld

1,5
Tore und Karten

0:1 Varela (50', Linksschuss, Oude Kamphuis)

0:2 Varela (54', Rechtsschuss, E. Sand)

1:2 Dudek (58', Rechtsschuss)

2:2 Svitlica (63', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Dudek)

2:3 E. Sand (90', Kopfball, Varela)

Legia

Stanev 3,5 - Zielinski 4, Omelyanchuk 4, Jozwiak 3,5 - Szala 5 , Surma 3,5 , A. Majewski 4 , Kielbowicz 4,5, Vukovic 4 - Svitlica 4,5 , Kucharski 5

Schalke

Rost 3 - Oude Kamphuis 2, Hajto 3,5, van Hoogdalem 3 , D. Rodriguez 2,5 - Kmetsch 3,5, C. Poulsen 3 , Varela 1,5 , Wilmots 4,5 , Böhme 3,5 - E. Sand 3

Schiedsrichter-Team

Victor José Esquinas Torres Spanien

4
Spielinfo

Stadion

Wojska Polskiego

Zuschauer

13.000 (ausverkauft)

Nach guten ersten zwanzig Minuten ließen die Schalker gegen Ende der ersten Halbzeit nach. Nach dem Seitenwechsel wurde die abermals starke Anfangsphase mit zwei Treffern belohnt. Doch auch im zweiten Durchgang setzte die Neubarth-Elf nicht nach und Legia Warschau konnte dank des eingewechselten Dudek zurückschlagen. Das Aufbäumen der "Königsblauen", die sich nicht mit dem Unentschieden begnügen wollten, wurde in der Schlussminute mit dem Siegtreffer durch Sand belohnt.