Mainz II: Schmidt ist der Vater des Erfolgs

Neun Neue für Mainzer Reserve

Martin Schmidt

Emotionsgeladen: Martin Schmidt kreiert beim FSV Mainz 05 II seinen ganz eigenen Stil. imago

Der Verein: Eigentlich fanden die Mainzer die 3. Liga immer eine Nummer zu groß für ihren Nach­wuchs. Doch nun fühlt man sich in der Position wohl. Andere Vereine, wie Nachbar Eintracht Frankfurt, melden ihre U 23 vom Spielbetrieb ab, in Mainz bekennt man sich zum Unterbau, ohne Wenn und Aber.

Der Trainer: Es war Profi-Coach Tho­mas Tuchel, der die Empfehlung gab, Martin Schmidt im Som­mer 2010 aus der Schweiz an den Bruchweg zu holen. Und Tuchel bezog den heute 47-Jährigen in all seine Arbeit und Überlegungen ein. Doch Schmidt, der in diesem Sommer seine UEFA-Pro-Lizenz erwirbt, ist keiner, der kopiert. Er ist Gestalter einer Mannschaft, die besonders durch ihre körperliche Präsenz und taktische Disziplin auffällt.

Trainersteckbrief Schmidt

Schmidt Martin

VfB Oldenburg - Vereinsdaten

Gründungsdatum

17.10.1897

Vereinsfarben

Blau-Weiß

FC 08 Homburg - Vereinsdaten

Gründungsdatum

01.08.1908

Vereinsfarben

Grün-Weiß

1. FSV Mainz 05 II - Vereinsdaten

Gründungsdatum

16.03.1905

Vereinsfarben

Rot-Weiß

SpVgg Neckarelz - Vereinsdaten

Die Mannschaft: Geführt von Innen­verteidiger Richard Weil (26) und Mittelfeldmotor Michael Falken­mayer (31) hat sich die Mannschaft zu einer Einheit entwickelt, die es in Ausbildungsmannschaften so nicht häufig gibt. Für die neue Sai­son werden wieder vier Spieler aus der eigenen A-Jugend nachrücken: Marc Wachs, Stephane Eba-Eba, Marcel Hammann und Tevin Ihrig laufen künftig für die Zweitvertretung des Bundesligisten auf. Extern hat sich das Team bislang mit Jonas Kiermeier (21) von der SpVgg Neckarelz, Marcel Costly (18) vom Roten­burger SV, Alexander Wähling aus der U 19 des Karlsruher SC, Kai Prö­ger (22) vom VfB Oldenburg sowie Pascal Reinhardt (21) vom FC 08 Homburg verstärkt.

Das Umfeld: Wie fast alle zweiten Mannschaften spielt die U 23 nahe­zu unter Ausschluss der Öffentlich­keit am Mainzer Bruchweg. Dem Verein und Manager Christian Hei­del ist das Team aber wichtig, weil zuletzt immer wieder Spieler den Sprung in die Bundesligamann­schaft geschafft haben, zuletzt Be­nedikt Saller, Stefan Bell oder auch Shawn Parker.

Carsten Dietel