Schalke: Auch Höwedes steht parat

Farfan mischt wieder mit

Jefferson Farfan

Schalkes Farfan konnte rechtzeitig vor dem Saisonfinale gegen den 1. FCN wieder das Training aufnehmen. picture alliance

Farfan war in den letzten Wochen nicht gerade vom Glück verfolgt. Eine Kniereizung setzte ihn im März und April nahezu komplett außer Gefecht. Nachdem er sich wieder zurückgekämpft hatte und am 30. Spieltag beim 2:0 gegen Eintracht Frankfurt ein Kurz-Comeback feiern durfte, erfolgte der nächste Rückschlag: Er zeigte eine allergische Reaktion auf ein Medikament, an eine Belastung war deshalb nicht zu denken.

Am Dienstag kehrte der 29-Jährige aber wieder in das Training zurück. Dabei arbeitete Farfan nicht nur individuell mit Fitnesscoach Ruwen Faller, sondern konnte auch am Mannschaftstraining teilnehmen. Eine Beeinträchtigung Farfans während der Einheiten war nicht festzustellen.

Somit steht einem Einsatz des Angreifers in der Partie gegen den Club am Samstagnachmittag (15.30 Uhr, LIVE! auf kicker.de) wohl nichts mehr im Weg. Sein Mitwirken wäre auch deshalb wichtig, weil mit Klaas Jan Huntelaar der beste Torjäger der Königsblauen wegen einer Gelbsperre im Duell der Altmeister passen muss.

Höwedes vor Comeback - Clemens trainiert mit den Kollegen

Doch nicht nur die Rückkehr Farfans sorgte für eine Stimmungsaufhellung bei Keller. Denn auch Benedikt Höwedes dürfte im Saisonfinale wieder zur Verfügung stehen. Der Kapitän stieg bereits letzte Woche nach auskuriertem Muskelbündelriss wieder in das Training ein, sein ursprünglich für die Partie in Freiburg (2:0) geplantes Comeback wurde aber verschoben. Gegen Nürnberg wird es aber für Höwedes reichen, zumal in der Innenverteidigung nach der Gelb-Roten Karte für Felipe Santana eine Planstelle frei ist.

Keine Rolle mehr dürfte dagegen Christian Clemens spielen. Der 22-Jährige stieg nach seinen langwierigen Problemen mit dem Schambein schon letzte Woche in das Lauftraining ein und konnte am Dienstag ebenfalls mit dem Ball arbeiten, doch ein Einsatz in dieser Saison nach über vier Monaten Pause dürfte nicht mehr in Betracht kommen.

Schalke geht auf Rang drei liegend mit drei Punkten Vorsprung auf den Vierten Bayer Leverkusen in das Endspiel um die direkte Champions-League-Qualifikation. Ein Punkt würde also definitiv reichen, damit Königsblau auch in der kommenden Spielzeit sicher in der Königsklasse vertreten ist. Nur im Falle einer Niederlage gegen den Club und einem gleichzeitigen Sieg der Werkself gegen Werder Bremen würden die Rheinländer dann dank der besseren Tordifferenz noch vorbeiziehen.

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