Essen: Transferplanungen in vollem Gange

RWE: Fascher hofft auf Neuzugänge

Könnte ab der kommenden Saison wieder für RWE jubeln: Mittelfeldroutinier Stefan Kühne.

Könnte ab der kommenden Saison wieder für RWE jubeln: Mittelfeldroutinier Stefan Kühne. Imago

An der Hafenstraße will man in der Zukunft zweigleisig fahren: Zum einen sollen junge, hungrige Talente verpflichtet werden, um die mittelfristige Perspektive zu sichern. Zum anderen will man aber auch einige gestandene Routiniers locken. Für dieses Unterfangen wird der Personaletat der ersten Mannschaft, der bisher rund 1,5 Millionen Euro beträgt, vom Verein noch einmal aufgestockt.

Als feststehender Neuzugang für das defensive Mittelfeld gilt der 27-jährige Daniel Grebe von den Sportfreunden Siegen. Ein weiterer Kandidat ist auch Preußen Münsters Stefan Kühne, der dort unter Faschers Regie als defensiver Mittelfeldspieler, Kapitän und Leitfigur, beim Aufstieg in die 3. Liga agierte. "Er war mein verlängerter Arm. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, er sei kein interessanter Spieler", so Fascher.

Seinen Abschied aus Münster hat Kühne, der in der Saison 2008/09 bereits für RWE am Ball war, schon angekündigt. Die Offensive der Essener könnte Marwin Studtrucker verstärken, doch der 23-Jährige weckte auch das Interesse höherklassiger Vereine, weil er für den SC Wiedenbrück 2000 bereits 13 Saisontore erzielen konnte. Dasselbe gilt erst recht für Mittelfeldtalent Luca Dürholtz (20) von der Leverkusener Reserve.

Ralf Debat