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Perfekt! Ab 2018 kommt die Nations League

UEFA-Kongress segnet die europäische Nationenliga ab

Perfekt! Ab 2018 kommt die Nations League

Andrea Bazagli gegen Marco Reus

Treffen sich künftig auch im Rahmen der Nations League: Marco Reus und Andrea Bazagli (v.r.). Getty Images

Der Weg ist bereitet, die Feinheiten müssen noch geplant werden: An der neuen europäischen Liga für Nationalmannschaften kann aber nicht mehr gerüttelt werden. Der UEFA-Kongress hat in Kasachstan einstimmig einen entsprechenden Vorschlag des Exekutivkomitees abgesegnet. Nach der WM 2018 in Russland fällt der Startschuss, alle zwei Jahre in Spielzeiten ohne großes Turnier soll ein Sieger gekürt werden.

"Das ist ein großer Schritt für die Nationalmannschaften in Europa und wir hoffen, dass die Fans das neue Format unterstützen", meinte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. Der Vorsitzende des UEFA-Komitees für Nationalmannschaften soll nun innerhalb eines Jahres die Details für den künftigen Wettbewerb ausarbeiten.

Wir wollen es wissen

Das exakte Format ist noch nicht finalisiert, wie die UEFA wissen ließ. Geplant ist, in vier anhand des Länder-Koeffizienten eingeteilten Divisionen (A bis D) mit vier Untergruppen mit drei bis vier Teams zu agieren. Die Mannschaften sollen zwischen September und November 2018 vier bis sechs Partien spielen. 2019 soll dann ein Endturnier stattfinden, um den Nations-League-Champion zu ermitteln.

Reaktionen von Klopp bis Löw

Teilnahmeberechtigt wären die Divisionssieger sowie die vier Untergruppengewinner aus Pool A. Auch eine Auf- und Abstiegsregelung wird es geben. Zudem sollen vier nicht für die EM 2020 qualifizierte Teams aus der Nations League die Chance auf die Play-off-Teilnahme im März 2020 erhalten.

Resolution gegen Wettmanipulation

"Eine starke Nachricht an die gesamte Fußballfamilie", hatte Platini noch parat, der seine Entscheidung über eine mögliche Kandidatur bei der FIFA-Wahl 2015 erst "nach der Sommerpause" mitteilen will. So hat die UEFA eine Resolution gegen Wettmanipulation verabschiedet. Der Beschluss für die "Integrität des Fußballs" soll dazu führen, dass Wettbetrüger künftig in ganz Europa mehr als nur Sperren und Geldstrafen zu befürchten haben.