Bundesliga

Bayern denken nicht an Shaqiri-Transfer

Hitzfeld rät Schweizer zu Verbleib

Bayern denken nicht an Shaqiri-Transfer

Xherdan Shaqiri

"Ein wichtiger Spieler für die Zukunft": Die Bayern schätzen Xherdan Shaqiri sehr. Getty Images

Für zwölf Millionen Euro verpflichteten die Bayern Shaqiri im Sommer 2012, seine Bilanz seitdem: 3004 Einsatzminuten in 64 Pflichtspielen, 35 Ein- und 16 Auswechslungen, 14 Tore und 16 Assists. Damit sei er zufrieden, sagt der 22-jährige Offensivmann selbst, in München fühle er sich "sehr wohl". Und trotzdem will er einen vorzeitigen Abschied nicht gänzlich ausschließen. Käme "ein Topklub, muss man das prüfen".

Die FCB-Macher verschwenden daran jedoch keinen Gedanken, Shaqiri werde "hoch geschätzt", betont Sportvorstand Matthias Sammer. "Er ist auf verschiedenen Positionen einzusetzen und ein wichtiger Spieler für die Zukunft." Die logische Konsequenz: "Über einen Transfer denken wir nicht nach."

Unter anderem sollen die Gladbacher, die Shaqiri schon 2012 auf dem Schirm hatten und mit Lucien Favre, Granit Xhaka und demnächst Yann Sommer ( kommt aus Basel ) mehrere Schweizer in ihren Reihen haben, Interesse an einem Leihgeschäft haben.

Ottmar Hitzfeld, Shaqiris Trainer in der Schweizer Nationalmannschaft, spricht sich gegen einen Wechsel aus. "Ich bin immer dafür, Verträge einzuhalten und sich durchzubeißen", sagt der frühere Bayern-Erfolgstrainer. "Shaqiri ist beim besten Klub der Welt und hat das Niveau sich durchzusetzen. Er braucht Geduld."