FSV Frankfurt: Kapitän leidet an Gehirnerschütterung

Schlicke fehlt definitiv, Trio auf der Kippe

Denis Epstein

Einer von drei Wackelkandidaten: Denis Epstein vom FSV Frankfurt. imago

Neben Schlicke muss Trainer Benno Möhlmann auch auf Zafer Yelen (Innenmeniskuseinriss), Chhunly Pagenburg (Rückenbeschwerden), Nestor Djengoue (Sprunggelenk) und Torhüter Jannis Pellowski (Anriss des vorderen und hinteren Außenbandes am rechten Sprunggelenk) verzichten. Bei anderen Spielern besteht noch Hoffnung. Epstein sei nach einer Beckenprellung "noch nicht hundertprozentig fit, aber die Dinge sahen heute schon ganz gut aus. Die endgültige Entscheidung werden wir morgen treffen", sagte Möhlmann. Auch bei den schon länger verletzten Akteuren Manuel Konrad (Teilriss des Quadrizeps) und Marcel Kandziora (Teilriss der Hüftadduktoren und der Hüftaußenrotatoren), die seit einigen Tagen wieder trainieren, soll morgen entschieden werden, ob sie im Kader stehen.

Mit St. Pauli kommt eine auswärtsstarke Mannschaft nach Hessen, die am Montag gegen Union Berlin (2:1) auch zuhause endlich wieder dreifach punkten konnte. "Wir werden eine schwierige Aufgabe haben, keine Frage. St. Pauli ist eine spielstarke Mannschaft, die in den letzten Wochen und Monaten auswärts überzeugt und gut gepunktet hat", erklärte Möhlmann. "Sie haben viele schnelle, bewegliche, technisch gute Spieler, die ihre Räume nutzen, die ihnen gegebenenfalls auswärts eher zugestanden werden als zuhause. Das ist schon ein Spiel, bei dem wir aufpassen müssen, weil wir offensiv gefährlich werden wollen, aber auch nicht ins offene Messer rennen dürfen."

Spielersteckbrief Schlicke

Schlicke Björn

Spielersteckbrief Epstein

Epstein Denis

Spielersteckbrief Konrad

Konrad Manuel

Spielersteckbrief Kandziora

Kandziora Marcel

2. Bundesliga - 24. Spieltag
2. Bundesliga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
1. FC Köln
47
2
SpVgg Greuther Fürth
43
3
Karlsruher SC
39

Auch zu seiner eigenen Mannschaft gab Möhlmann nach dem 2:3 bei der SpVgg Greuther Fürth eine Einschätzung ab. Das Spiel habe "klar vor Augen geführt, dass es entscheidend ist, wie man sich in beiden Strafraumbereichen anstellt. Da gilt es, defensiv die Zweikämpfe clever und geschickt zu bestreiten, keine dummen, unnötigen Fouls zu begehen und den Gegner nicht leichtfertig zu Torchancen kommen zu lassen. Und offensiv die Situationen, die man in Tornähe hat, konsequent und entschlossen zu nutzen."