2. Bundesliga

SVS: Jetzt fehlt auch noch Kister

Sandhausen: Adler und Olajengbesi angeschlagen, Hübner gesperrt

SVS: Jetzt fehlt auch noch Kister

Torschütze mit Schmerzen: Nicky Adler zog sich in Karlsruhe eine Oberarm-Verletzung zu.

Torschütze mit Schmerzen: Nicky Adler zog sich in Karlsruhe eine Oberarm-Verletzung zu. imago

Wie Präsident Jürgen Machmeier war auch Sportchef Otmar Schork nach der knappen Niederlage in Karlsruhe sauer: "Wir sind benachteiligt worden", formulierte Schork deutlich und kritisierte damit die Entscheidungen von Schiedsrichter Christian Leicher. Der Referee hatte bei einem vermeintlichen Handspiel von Karlsruhes Philipp Klingmann den Sandhäusern zu Recht keinen Elfmeter zugesprochen und Florian Hübner eine umstrittene Rote Karte gezeigt, nachdem dieser seinem auf dem Boden liegenden Gegenspieler Ilijan Micanski nach erfolgtem Foulpfiff auf den Unterschenkel getreten war. Das DFB-Sportgericht wertete diese Aktion am Dienstag als Tätlichkeit und sperrte Hübner für drei Partien.

Trainer Schwartz konzentrierte sich in seiner Spielanalyse auf die sportlichen Aspekte und sah einen "glücklosen Ausgang für meine Mannschaft". Die nahm er aber keineswegs aus der Verantwortung: "Das Team, das die meisten Fehler macht - und sind sie noch so klein -, zieht in dieser ausgeglichenen Liga ganz einfach den Kürzeren. Wie schon gegen Spitzenreiter Köln trifft dieses Manko momentan gnadenlos uns." Gegen den Tabellenführer hatte der SVS in der Vorwoche mit 0:1 verloren und somit nun erstmals in dieser Spielzeit zwei Niederlagen in Folge kassiert. Daraus lässt sich laut Schwartz aber kein Trend ableiten: "Die Art und Weise, wie wir beide Spiele bestritten haben, macht mir keine Angst, dass es einen Negativlauf geben wird."

SV Sandhausen - Die letzten Spiele
Haching (H)
2
:
1
Kiel (H)
2
:
2
Spielersteckbrief Olajengbesi

Olajengbesi Seyi

Spielersteckbrief Adler

Adler Nicky

Trainersteckbrief Schwartz

Schwartz Alois

SV Sandhausen - Vereinsdaten

Gründungsdatum

01.08.1916

Vereinsfarben

Schwarz-Weiß

Gebrochen ist Gott sei Dank nichts.

Trainer Alois Schwartz über Nicky Adlers Oberarm

Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn TSV 1860 soll daher am Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker.de) auch wieder gepunktet werden. Ob dann Nicky Adler und Seyi Olajengbesi mitwirken können, ist derzeit fraglich. Beide trugen Blessuren aus der Karlsruhe-Partie davon. Olajengbesi wurde zur Halbzeit wegen einer Muskelverhärtung ausgewechselt, der glücklose und in der 72. Minute vom Platz gestellte Hübner (kicker-Note 5) kam für den bis dato ordentlich aufgetretenen Innenverteidiger (kicker-Note 3) ins Spiel.

Tim Kister

Greift die nächsten zwei Wochen nicht ein: Tim Kister. imago

Adler atmet auf

Adler erwischte es in der Schlussphase: Bei seinem per Kopf erzielten Anschlusstreffer (86.) erlitt er eine starke Prellung am linken Oberarm. "Gebrochen ist Gott sei Dank nichts", erklärte Schwartz inzwischen, gegen den KSC konnte Adler nach seinem Treffer aber nicht mehr weitermachen, musste in die Kabine getragen werden. Da Schwartz sein Auswechselkontingent bereits ausgeschöpft hatte, musste der SVS die Partie zu neunt beenden.

Zwangspause für Kister

Das Spiel gegen die Löwen wird auf jeden Fall Tim Kister verpassen. Der zog sich am Dienstag im Training einen Muskelfaserriss zu, wie der Verein mitteilte. Der Abwehrspieler, der in der Hinrunde schon etliche Spiele aufgrund eines Handbruchs verpasste und daher erst zwölf Einsätze verzeichnen kann, wird zwei Wochen ausfallen.