2. Bundesliga

5:0, aber Luhukay kritisiert

Koblenz - Gladbach: Rapolder optimistisch

5:0, aber Luhukay kritisiert

Patrick Paauwe (re.), Sascha Rösler und Rob Friend. Auch Tobias Levels freut sich.

Ausgelassene Torschützen: Patrick Paauwe (re.), Sascha Rösler und Rob Friend. Auch Tobias Levels freut sich. imago

"Die Mannschaft ist momentan mental sehr stabil. Sie weiß, dass sie immer entscheidend zulegen kann", analysierte der Coach den Höhenflug der Borussen.

Sein Team steht auf Platz eins, trotz des deutlichen Sieges fand der Niederländer dabei aber auch Kritikpunkte. "In St. Pauli waren wir spielerisch souveräner. Bis zum Platzverweis agierte Koblenz ebenbürtig", so Luhukay.

Doch nach Bajics berechtigter Hinausstellung brach die TuS völlig auseinander, und Gladbach konnte die Überzahl sowie die technische Überlegenheit geschickt ausspielen. Vor allem die Offensive um den starken Doppeltorschützen Rob Friend ist dabei der Erfolgsgarant der vergangenen Wochen: Mit 21 Treffern stellt die Borussia den momentan besten Angriff der Liga. "Keine Angst, wir passen auf und bleiben konzentriert", schloss Sascha Rösler (zwei Assists) aber vor der Spitzenpartie in zwei Wochen gegen Köln jeglichen Leichtsinn im Voraus aus.

Der spielte bei der Analyse von TuS-Trainer Uwe Rapolder ebenfalls eine Rolle. Denn der 49-Jährige lobte trotz zweier Gegentore die ersten 70 Minuten noch, bemängelte jedoch das Verhalten seiner Mannschaft nach der Roten Karte. Zu naiv und kopflos habe sein Team danach agiert, sei einfach weiter nach vorne gelaufen - leichtsinnig eben. Der katastrophale Zusammenbruch in der Schlussphase war verantwortlich für die deftige Höhe der Niederlage. "Wir sind heute richtig hingefallen, das tut weh. Aber wir gehen unseren Weg weiter und werden wieder aufstehen", blickte Rapolder optimistisch nach vorne. Ob er Recht behält, zeigt sich in gut zwei Wochen in Offenbach. Viel Spielraum bleibt aber nicht mehr, gerade einmal drei Zähler Vorsprung hat Koblenz noch auf die Abstiegsränge.