Osnabrück: Innenverteidiger kommt aus Heidenheim

Krebs verstärkt die lila-weiße Defensive

Florian Krebs

Soll künftig in Osnabrück für gute Laune sorgen: Florian Krebs. imago

Torhüter Björn Bussmann schloss sich dem SV Lippstadt 08 an, Sandro Heskamp ging in die Nachbarschaft zu den Sportfreunden Lotte, Marcel Kunstmann zu Wormatia Worms. Das Ziel von Roman Prokoph ist noch nicht klar. Nun geht mit Florian Krebs ein anderer Spieler den umgekehrten Weg: Der 25-jährige Abwehrspieler löste seinen Vertrag in Heidenheim auf und unterschrieb beim VfL Osnabrück bis Mitte 2015. "Wir entsprechen damit seinem Wunsch, ihm diesen Wechsel zu ermöglichen", erklärte FCH Geschäftsführer Holger Sanwald zu der Personalie.

"Ich freue mich darüber, dass es kurz vor dem Ablauf der Transferfrist mit dem Wechsel von Florian Krebs noch geklappt hat", meinte VfL-Trainer Maik Walpurgis: "Florian entspricht absolut unserem Anforderungsprofil, er ist mit 25 Jahren ein erfahrener Spieler, besitzt aber zusätzlich noch Entwicklungspotenzial. Florian ist in der Innenverteidigung und auf der Sechser-Position einsetzbar. Mit seiner Kopfballstärke wird er uns sicherlich weiterhelfen."

Spielersteckbrief F. Krebs

Krebs Florian

3. Liga - 23. Spieltag
Trainersteckbrief Walpurgis

Walpurgis Maik

VfL Osnabrück - Vereinsdaten

Gründungsdatum

17.04.1899

Vereinsfarben

Lila-Weiß

1. FC Heidenheim - Vereinsdaten

Gründungsdatum

01.01.2007

Vereinsfarben

Rot-Blau-Weiß

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Krebs kommt aus der Jugend des Karlsruher SC und verließ die Badener 2009 20-jährig in Richtung Heidenheim. In seinen viereinhalb Jahren auf der Alb absolvierte er 103 Drittliga-Partien, in denen er vier Tore erzielte. Zuletzt lief es für den 1,93 Meter großen Innenverteidiger allerdings nicht mehr so gut beim FCH: Nur sieben Liga-Einwechslungen stehen in dieser Spielzeit auf der Habenseite, gerade einmal 56 Minuten Einsatzzeit reichten immerhin zu einem Tor beim 2:0 in Chemnitz. Auch im DFB-Pokal wurde Krebs lediglich eingewechselt: Beim 3:4 i. E. (1:1) gegen 1860 München konnte er als erster Schütze des Elfmeterschießens zwar verwandeln, aber das Erstrunden-Aus damit auch nicht verhindern.

Ein Wiedersehen mit den alten Kollegen wird es für Krebs am vorletzten Spieltag geben, wenn Aufstiegsfavorit Heidenheim seine Visitenkarte an der Bremer Brücke abgibt.