3. Liga

Bergmann will nicht träumen

Rostock: Haas und Leemans als Gewinner des Trainingscamps

Bergmann will nicht träumen

Zufrieden mit dem Trainingslager: Hansa-Coach Andreas Bergmann.

Zufrieden mit dem Trainingslager: Hansa-Coach Andreas Bergmann. Imago

Es habe sich bewährt, dass er nur von Spiel zu Spiel schaut, meinte der 54-Jährige, der Heidenheim ganz oben auf seinem Aufstiegszettel hat und Leipzig sowie Darmstadt gute Chancen einräumt. Er selbst fange nicht zu träumen an: "Welcher Tabellenplatz für uns rauskommt, bleibt abzuwarten. Am Ende bin ich froh, wenn wir ein echtes Fundament gelegt haben", erklärt Bergmann.

Als Gewinner des Camps sieht der Coach vor allem Leonhard Haas und Ken Leemans. Beide sind nach Verletzungen wieder ans Team herangerückt. Während Haas nach seinem Teilabriss des Innenbandes zumeist individuelles Konditions- und Krafttraining absolvierte, ließ Leemans keine Einheit aus und war auch bei den Testspielen gegen den spanischen Viertligisten FC Mar Menor (2:0) und den chinesischen Erstligisten Shanghai Shenhua (2:0) mit von der Partie. Rückschlüsse auf Hansas Leistungsvermögen in der 3. Liga ließen die beiden Spiele kaum zu. Bergmann lobte aber die große Einsatzbereitschaft seines Teams, das neben den beiden Testspielen zwölf intensive Einheiten absolvierte.

Seine Stammelf für die Fortsetzung der Rückrunde wollte er vor der Abreise noch nicht benennen. Personelle Veränderungen zeichnen sich aber nicht ab. Spannend ist vor allem die Frage, ob Bergmann Kapitän Sebastian Pelzer in die Stammelf zurückholen wird. Die Leistungsdichte sei groß, Nuancen würden letztlich entscheiden, versicherte der Trainer.

Christian Lüsch