Cottbus: Verstärkungen für Schmidt

Perdedaj und Madouni kommen in die Lausitz

Ahmed Madouni

Ein deutscher Meister für Cottbus: Ahmed Madouni. imago

"Fanol Perdedaj und Ahmed Madouni identifizieren sich mit unserer schwierigen Situation, bringen sowohl die notwendigen charakterlichen als auch fußballerischen Eigenschaften mit, um unserer Mannschaft helfen zu können", sagte Trainer Stephan Schmidt auf der vereinseigenen Website.

Perdedaj gilt als zweikampfstarker Sechser, der in der Nachwuchsakademie von Hertha BSC ausgebildet wurde. Der mittlerweile 22-Jährige brachte es in der Saison 2011/12 zu einem gewissen Bekanntheitsgrad, als er unter Otto Rehhagel in insgesamt acht Bundesliga-Spielen für die Berliner auf dem Platz stand. Auch durchlief der im Kosovo geborene defensive Mittelfeldspieler zahlreiche deutsche Jugend-Nationalmannschaften und hat immerhin schon acht Länderspiele für den DFB vorzuweisen. Bei der "Alten Dame", für die er acht Erst- und 16 Zweitligaspiele absolviert hat, konnte er sich letzten Endes aber nicht durchsetzen und wurde zuletzt ausschließlich in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Nordost eingesetzt.

Geballte Erfahrung bringt derweil Ahmed Madouni mit, der 2002 mit Borussia Dortmund deutscher Meister war. Der Franco-Algerier hat für den BVB und Bayer Leverkusen insgesamt 85 Bundesligapartien bestritten (drei Tore) und weiß auch, wie es im deutschen Unterhaus zugeht: Zwischen 2010 und 2012 spielte er nämlich für Union Berlin (34 Spiele, ein Tor). Madouni erhält zunächst nur einen Vertrag bis zum Ende der Saison, der sich bei erfolgreichem Klassenerhalt allerdings um ein weiteres Jahr automatisch verlängert.