1860: Verteidiger Funkels Wunschkandidat

Osako, Rejek - und Steinhöfer?

Markus Steinhöfer

Bei Betis ist Markus Steinhöfer nur Ergänzungsspieler. Führt sein Weg in die alte Heimat? Getty Images

Der eine kommt, der andere geht: Mit der Verpflichtung von Yuya Osako (23) wurden die Löwen bei der Suche nach einem Hoffnungsträger für den vor der Winterpause lauen Angriff (nur 18 Treffer) fündig. Eine Misere, die auch Rob Friend nicht beheben konnte. Der Kanadier, der bei Funkel mehr oder weniger über Teileinsätze nicht hinauskam (10 Spiele, ein Tor), schließt sich Los Angeles Galaxy an und unterschreibt beim MLS-Klub einen Vierjahresvertrag.

Rejek bald da

Auch eine andere Planstelle wurde bei den Münchnern neu besetzt: Der Nachfolger des vor gut drei Monaten ausgeschiedenen Geschäftsführers Robert Schäfer ist gefunden. Die Fahndung dauerte und war mühsam. Doch nun präsentierte der Traditionsklub Markus Rejek, zuletzt Marketingleiter bei Borussia Dortmund. Der 46-Jährige soll dem Münchner Zweitligisten ein ähnlich gutes Image bescheren wie dem Champions-League-Finalisten, den der 46-Jährige im September auf eigenen Wunsch verlassen hat. Der BVB-Slogan "Echte Liebe" wurde unter Rejeks Mitarbeit entwickelt und umgesetzt. Noch ist der studierte Kommunikationswissenschaftler im Südafrika-Urlaub, doch im Belek-Trainingslager nächste Woche soll er zum Team stoßen.

Spielersteckbrief Steinhöfer

Steinhöfer Markus

Spielersteckbrief Friend

Friend Rob

Spielersteckbrief Osako

Osako Yuya

Trainersteckbrief Funkel

Funkel Friedhelm

Funkel erinnert sich an einen alten Bekannten

Kommen soll zudem mit Markus Steinhöfer (Betis Sevilla) ein Champions-League-erfahrener Defensivspieler, den Funkel aus gemeinsamen Zeiten bei Eintracht Frankfurt kennt. Der in seiner Zeit beim FC Basel (1/2011 bis 6/2013) zum Rechtsverteidiger umgeschulte Steinhöfer spielt seit Sommer 2013 bei den Andalusiern, kommt aber beim Schlusslicht der Primera División kaum zum Zug. Gut möglich, dass die Spanier den bei ihnen keine Rolle spielenden Steinhöfer ablösefrei ziehen lassen, um sich das Gehalt zu sparen.