Hannover: Auch Felipe und Cherundolo geht es besser

Diouf sendet Anzeichen für sein Comeback

Mame Diouf

Im Mannschaftstraining: Mame Diouf befindet sich auf dem Weg der Besserung. imago

Die Knöchelstauchung des Topangreifers der Niedersachsen klingt ab. Seit einigen Tagen absolviert er bereits wieder Lauf- und Balltraining. Am Donnerstag kehrte er schließlich auch wieder ins Mannschaftstraining zurück. "Auch wenn er uns im Moment sehr fehlt - er ist ein ausgesprochen wichtiger Spieler. Es tut einer Mannschaft immer gut, wenn sie weiß, sie hat einen in ihren Reihen, der immer für ein Tor gut ist", sagte Manager Dirk Dufner.

In vier Einsätzen traf Diouf immerhin zweimal und bereitete zwei weitere Treffer vor. Eine vage Hoffnung besteht, dass er bereits in Leverkusen wieder einsatzbereit ist. Von den Medizinern wird Diouf aufgrund der Anfälligkeit seines linken Fußes allerdings fast pausenlos behandelt. Für Fußball-Tennis mit den Kollegen in den Stadion-Katakomben reichte es aber bereits.

Spielersteckbrief Cherundolo

Cherundolo Steven

Spielersteckbrief Felipe

Trevizan Martins Felipe

Spielersteckbrief Diouf

Diouf Mame Biram

Gute Nachrichten von Cherundolo und Felipe

Auch Cherundolo ist auf dem Weg der Besserung. "Alles läuft gut, ich beginne wieder mit dem Balltraining", erklärte der etatmäßige Kapitän. Der US-Amerikaner musste zum zweiten Mal in diesem Jahr einen Eingriff am linken Knie über sich ergehen lassen, im Juni wurde Gewebe in dem angeschwollen Gelenk geglättet.

Neben Christian Pander (Leistenoperation) fällt auch Felipe weiterhin aus. Immerhin: Der seit Sommer 2012 so oft verletzte Brasilianer habe laut Trainer Mirko Slomka zumindest keine neue Verletzung erlitten. Nach starken Trainingseindrücken hatte er wieder über Schmerzen an der im November operierten Hüfte geklagt. "Es scheint nur eine Überlastung zu sein", beruhigte Slomka jedoch. Den Sprung in den Kader hatte Felipe zuletzt beim 0:2 beim FC Bayern München geschafft, seitdem schien eine Rückkehr nicht mehr fern zu sein. Statt Belastung ist nun aber erst einmal viel Therapie angesagt. "Wir gehen davon aus, dass es dann auch wieder besser wird", sagte Slomka.