Italien: Einspruch des belgischen Keepers abgelehnt

Gillets Sperre bleibt bestehen

Jean-Francois Gillet

War's das mit dem Profifußball? Der 34-Jährige Jean-Francois Gillet bleibt drei Jahre und sieben Monate gesperrt. imago

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Gillet in seiner Zeit beim AS Bari in den Begegnungen gegen Treviso (2008) und Salernitana (2009) manipuliert hatte. Ursprünglich waren sogar vier Jahre Sperre gefordert worden.

Gillet hatte das letzte seiner neun Länderspiele im Februar bestritten und war Belgiens Nummer drei hinter Thibault Courtois (Atletico Madrid) und Simon Mignolet (FC Liverpool). Insgesamt wurden 20 Spieler mit Sperren bis zu vier Jahren bestraft. Drei Jahre und sechs Monate wurde unter anderem der frühere weißrussische Nationalspieler Vitali Kutuzov gesperrt, der gemeinsam mit Gillet in Bari gespielt hatte.

Den Ermittlungen rund um die Manipulationen liegen ausgedehnte Untersuchungen der Staatsanwaltschaften von Bari und Cremona zugrunde. "In Bari gab es eine richtige Schule für Wetten und Manipulationen", behauptete ein Ermittler. Zentrale Figur der Ermittlungen soll der im April 2012 verhaftete Spieler Andrea Masiello sein, der von der Disziplinarkommission zu einer Sperre von zwei Jahren und zwei Monaten sowie zu einer Geldstrafe von 30.000 Euro verurteilt worden ist. Laut Aussagen des früheren AS-Bari-Profis seien während der Saison 2010/2011 neun Begegnungen mit Bari-Beteiligung manipuliert worden.