2. Bundesliga

Berlin ist Geschichte: Djuricin geht nach Graz

Berlin: Stürmer kehrt nach Leihe nicht zurück

Berlin ist Geschichte: Djuricin geht nach Graz

Marco Djuricin

Nicht mehr nur für Österreich, sondern auch in Österreich aktiv: Marco Djuricin. imago

"Wir waren schon seit längerem in Gesprächen mit Marco Djuricin. Der Wunsch unseres Cheftrainers Darko Milanic war es, den jungen Stürmer als vorderste Spitze zu verpflichten. Marco ist einer der größten österreichischen Stürmerhoffnungen, der unter Darko Milanic mit Sicherheit sein ganzes Potenzial für Sturm Graz ausschöpfen kann", so Sturm-General-Manager Gerhard Goldbrich. Die Grazer statteten Djuricin mit einem Zweijahresvertrag plus Option auf ein weiteres Jahr aus.

Sein künftiger Trainer Darko Milanic setzt voll auf den Ehrgeiz seines neuen Schützlings: "Ich freue mich, dass wir Marco Djuricin verpflichten konnten. Er ist bestimmt voll motiviert allen zu zeigen, dass er viel Qualität besitzt. Ich bin überzeugt, dass er unseren Angriff verstärken kann."

Nachdem der U-21-Nationalspieler im Jahr 2008 zur Hertha gewechselt war, ging es zunächst für ihn bergauf. Am ersten Spieltag der Saison 2010/11 gab er unter Markus Babbel sein Debüt im Profiteam und erzielte beim 3:2 gegen Oberhausen gleich seine ersten beiden Zweitliga-Tore. Doch nur zehn weitere Spiele und keine Treffer sollten in Diensten der Berliner folgen. Die vergangene Spielzeit verbrachte er auf Leihbasis beim SSV Jahn Regensburg. Bei 16 Einsätzen steuerte er drei Tore bei, den Abstieg der Oberpfälzer konnte er allerdings auch nicht verhindern.

zum Thema

In seinem Heimatland ist der gebürtige Wiener Djuricin eine feste Größe. Seit der U 17 ist er fester Bestandteil der österreichischen Junioren-Nationalmannschaften