Kaiserslautern: 34-Jähriger beginnt Trainerausbildung

Bugera bleibt ein Roter Teufel

Alexander Bugera

"Leitwolf", "Stand-By-Profi", Trainer und Präsentator: Alexander Bugera übernimmt etliche Aufgaben beim 1. FCK. imago

Seit Sommer 2007 spielt der gebürtige Oberpfälzer im Trikot des 1. FC Kaiserslautern. Für den Traditionsverein kam er seitdem in 106 Ligaspielen zum Einsatz. 74-mal lief er in der Zweiten Liga auf, 32-mal in der Bundesliga. Seine beste Saison im Dress der Roten Teufel absolvierte er in der Spielzeit 2009/10, als ihm in 32 Einsätzen ein Tor und elf Vorlagen gelangen.

In der abgelaufenen Saison kam der gelernte Stürmer, der aber während seiner Zeit beim MSV Duisburg (2003 bis 2007) zum Verteidiger umgeschult wurde, nur noch selten zum Einsatz. Nur neunmal durfte er im Team von Trainer Franco Foda mitmischen. Am Saisonende zeichnete sich dann immer mehr ab, dass der Profi-Vertrag Bugeras am Betzenberg nicht verlängert werden würde.

Spielersteckbrief Bugera

Bugera Alexander

1. FC Kaiserslautern - Vereinsdaten

Gründungsdatum

02.06.1900

Vereinsfarben

Rot-Weiß

1. FC Kaiserslautern - Die letzten Spiele
Halle (H)
1
:
0
Vikt. Köln (A)
2
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4

Allerdings gab es bereits Überlegungen, dass Bugera, der sowohl im Verein als auch bei den Fans einen hohen Stellenwert genießt, dem Klub erhalten bleiben soll - wenn auch in anderer Funktion. Und dies ist nun durch den neuen Zweijahresvertrag eingetreten.

Denn der 34-Jährige wird beim 1. FCK seine "zweite Karriere" starten. Hauptsächlich soll er dem U-23-Team in der Regionalliga Südwest als "Leitwolf" vorstehen, nur noch in Notsituationen soll er im Zweitligateam aushelfen.

Gleichzeitig wird Bugera im Nachwuchsleistungszentrum als Techniktrainer eingesetzt und parallel beim DFB eine Ausbildung zum Trainer absolvieren. Zudem wird Bugera auch repräsentative Aufgaben für den Verein übernehmen.

Bugera begann seine Profi-Karriere bei Bayern München, konnte sich beim deutschen Rekordmeister aber nicht durchsetzen. 1999 wechselte er zum MSV Duisburg, nach einer Rückkehr in den Süden zur SpVgg Unterhaching und erneut Bayern München heuerte er im Jahr 2003 ein zweites Mal bei den "Zebras" an. Insgesamt bestritt er 90 Partien in der Bundesliga (vier Tore) sowie 199 Spiele im Unterhaus (17 Treffer).