Bundesliga

DFB macht den Weg frei: Dutt wird Schaaf-Nachfolger

Bremen: 48-Jähriger unterschreibt bis 2016

DFB macht den Weg frei: Dutt wird Schaaf-Nachfolger

Robin Dutt

Zurück auf die Trainerbank: Robin Dutt erhielt vom DFB die Freigabe für Werder. Getty Images

Genauso lange lief Dutts Vertrag beim DFB ursprünglich noch. Wie der Verband am Montagmittag mitteilte, sei dieser aufgelöst worden. "Im Präsidium sind wir uns einig, dass die Entwicklung nicht zum generellen Anforderungsprofil der Position des Sportdirektors passt, langfristig und kontinuierlich die sportliche Richtung vorzugeben und zu gestalten", erklärte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach: "Bei Matthias Sammer ist dieses Ziel erreicht worden, denn er kam im April 2006 und hat über sechs Jahre diese Vorgabe erfüllt." Präsidiumsmitglied und DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball hatte im kicker ebenfalls ein neues Anforderungsprofil für den Sportdirektor-Posten gefordert .

Niersbach erklärte weiter: "Im aktuellen Fall haben wir trotzdem keine Alternative gesehen, weil Robin Dutt uns seinen Wunsch, wieder als Trainer tätig zu werden, mit Nachdruck vorgetragen hat."

Seinen Wunsch kann sich Dutt nun beim SV Werder Bremen erfüllen, der wenige Minuten nach der DFB-Mitteilung seinerseits verkündete, dass der 48-Jährige an der Weser die Schaaf-Nachfolge antreten wird. "Mit Robin Dutt haben wir unseren Wunschkandidaten für den Trainerposten verpflichtet und sind davon überzeugt, dass wir mit ihm den Neustart erfolgreich gestalten werden", sagte Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin, der sich beim DFB für die erteilte Freigabe bedankte.

Auch Dutt bedankte sich beim Verband. "Ich freue mich sehr, dass mein Platz nun wieder auf der Trainerbank sein wird. Werder Bremen ist ein toller Verein und eine sehr reizvolle Aufgabe, die ich mit großem Elan angehen werde", meinte Dutt, der in der Bundesliga den SC Freiburg und Bayer Leverkusen trainierte, ehe er im Juli 2012 den Posten beim DFB antrat.

Neben Dutt gab es bei Werder noch einen zweiten Wunschkandidaten: Torsten Lieberknecht, den Erfolgstrainer aus Braunschweig, der jedoch schnell abwinkte. Nachgedacht wurde in Bremen auch über Peter Stöger (Austria Wien) und Markus Weinzierl (FC Augsburg).