Cherundolo unmittelbar vor der Unterschrift

Vertrag bis 2017: Hannover verlängert mit Sobiech

Alles klar: Artur Sobiech (Mi.) bleibt bei 96, unklar ist hingegen die Zukunft von Mame Diouf (li.) und Didier Ya Konan.

Alles klar: Artur Sobiech (Mi.) bleibt bei 96, unklar ist hingegen die Zukunft von Mame Diouf (li.) und Didier Ya Konan. imago

Sobiech wechselte im Sommer 2011 von Polonia Warschau zu den Niedersachsen. In seiner Premierensaison kam er auf zwölf Einsätze (ein Tor), mehr Spielanteile stehen in der laufenden Saison zu Buche. Der 22-Jährige war in 25 Ligaspielen mit von der Partie (fünf Tore, zwei Vorlagen). In den vergangenen beiden Begegnungen war er jeweils einmal erfolgreich. "Artur bringt alles mit, was ein Klasse-Stürmer verkörpern sollte: Torinstinkt, Durchsetzungsvermögen, Athletik. Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung machen wir deutlich, dass wir vertrauensvoll auf ihn setzen. Mich freut es, dass er sich langfristig zu 96 bekennt", erklärte 96-Sportdirektor Dirk Dufner. "Ich fühle mich in Hannover und in dieser Mannschaft sehr wohl. Mein nächstes Ziel ist es, Stammspieler bei 96 zu werden. Für meine Entwicklung ist es wichtig, die Einsatzzeiten zu erhöhen, um auch ständig zur Nationalmannschaft eingeladen zu werden", so Sobiech.

Damit ist zumindest die Zukunft einer Offensivkraft geklärt. Offen ist hingegen, was aus Mame Diouf, Mohammed Abdellaoue und Didier Ya Konan wird (alle Vertrag bis 2014). Alle drei stehen bei den Niedersachsen zur Disposition.

Spielersteckbrief Cherundolo

Cherundolo Steven

Spielersteckbrief Sobiech

Sobiech Artur

Steven Cherundolo wird hingegen wie erwartet auch in der kommenden Saison das Trikot der "Roten" tragen. Die Unterschrift des US-Amerikaners ist nur noch Formsache. Cherundolo hatte am Wochenende beim 1:3 in Leverkusen seinen 299. Einsatz im 96-Trikot bestritten. Er firmiert nun als Hannovers Bundesliga-Rekordspieler vor Ex-Stürmer Jürgen Bandura (72, 298 Spiele von 1964 bis 1974).

Djourou möchte bleiben

Auch Johan Djourou (26) will bei den Niedersachsen bleiben. Der Schweizer Nationalspieler suchte aus diesem Grund auch das Gespräch mit Arsenal-Coach Arsène Wenger. Der Innenverteidiger, der seit der Winterpause bei 96 spielt und in der Liga 13 Mal zum Einsatz kam, hat bei den Gunners noch einen Zweijahresvertrag. Es hänge auch davon ab, ob Arsenal noch die Champions League erreiche, kommentierte Djourou.