Hertha BSC: Pekarik kehrt zurück

Luhukay verzichtet auf Kluge und Kobiashvili

Levan Kobiashvili und Peer Kluge

Einsatzfähig, aber gegen Aue nicht im Kader: Levan Kobiashvili und Peer Kluge. imago

Auf Maik Franz und Marcel Ndjeng muss Trainer Jos Luhukay gezwungenermaßen verzichten: Beide fehlen mit Gelb-Sperren. Für Peter Niemeyer kommt die Partie noch zu früh. Der Kapitän absolvierte nach seiner Gehirnerschütterung zwar bereits wieder Teile des Mannschaftstrainings, ein Einsatz gegen Aue steht aber nicht zur Diskussion. "Er wird immer mehr an die Belastung im Training herangeführt und hält sich nur im Luftkampf bei den Kopfballduellen zurück", erklärte Luhukay. "Wir beobachten das und hoffen, dass es sich von Tag zu Tag weiter verbessert. Ein Einsatz gegen Köln ist vielleicht möglich, das letzte Saisonspiel gegen Energie Cottbus realistisch."

Zudem berief Luhukay nach dem Abschlusstraining am Donnerstag Peer Kluge und Levan Kobiashvili nicht in den Kader. Kluge, der zuletzt wegen Adduktorenproblemen gefehlt hatte, bezeichnete der Coach zwar als "einsatzfähig", der Verzicht auf den 32-Jährigen dürfte allerdings in die Kategorie "Vorsichtsmaßnahme" fallen. Im Fall Kobiashvili spricht der Verein selbst von "taktischen Überlegungen", die zur Nichtberücksichtigung des defensivstarken Georgiers führten.

zum Thema

Durch das Fehlen dieser fünf Akteure muss Luhukay wieder einmal seine Startelf in der Defensive umbauen. In der Abwehrreihe werden drei neue Spieler auflaufen, einzig John Anthony Brooks wird aus der Besetzung des St.-Pauli-Spiels (3:2) noch übrig bleiben. Was die personelle Besetzung des defensiven Zentrums angeht, will sich Luhukay erst kurz vor dem Spiel entscheiden. Auf der rechten Außenbahn hat er wieder eine Alternative mehr: Peter Pekarik ist nach seinem Muskelfaserriss zurück im Aufgebot.