3. Liga

Fascher steht unter Druck

Rostock: Krisenduell in Aachen

Fascher steht unter Druck

Marc Fascher

Rangiert mit seinem Team auf dem letzten Platz der Rückrundentabelle: Hansa-Coach Marc Fascher. imago

"Was in den nächsten Spielen sein wird, darüber kann ich jetzt keine Aussage machen", erklärt der 41-Jährige. Sollte Hansa auch nach diesem Spiel wieder mit leeren Händen dastehen, ist eine Entlassung von Fascher wohl sehr wahrschein­lich. Nur noch sechs Punkte beträgt der Rostocker Vorsprung auf den 18. Tabellenplatz - die Hansa-Kogge segelt gefährlich nahe am Abstiegs-Strudel.

"Jeder kann die Ta­belle lesen und sieht die nächs­ten drei Spiele, die sind extrem wichtig", sagt Mittelfeldmann Leonhard Haas: "Wenn wir in Aachen gewinnen, haben wir ei­nen Riesenschritt gemacht. Dann kommt alles andere von allein."

Ein Sieg würde die Position des in die Kritik geratenen Fascher wieder etwas festigen und auch den Handlungsdruck auf den Manager mindern. "Klar ist, dass man nicht langfristig planen und kurzfristig verlieren kann", erklärt Vester. "Hin und wieder holt einen das Tagesge­schäft ein."

Nach der 0:2-Heimniederlage gegen Arminia Bielefeld erwartet Fascher in Aachen "ein ganz anderes Spiel". Der 44-Jährige will "nur punktuelle Änderungen" in der Mannschaft vornehmen. Ken Leemans (30) wird nach abgesessener Gelbsperre wohl wieder in die Mannschaft zurückkehren. Ein Fragezeichen steht indes hinter dem Einsatz von Nico Zimmermann. Der 27-Jährige zog sich gegen Bielefeld eine Fleischwunde zu und musste genäht werden.

Der Mittelfeldspieler konnte daher zuletzt nicht trainieren, will sich aber dennoch in den Dienst der Mannschaft stellen. "Obwohl die Fäden erst in der kommenden Woche gezogen werden können, möchte Nico unbedingt spielen. Vielleicht fahren wir mit 19 Spielern nach Aachen und schauen, wie es sich bei ihm entwickelt", erklärt Fascher.