Hoffenheim: Torwart hat sich die Hand gebrochen

Gomes erlitt Handbruch - Wiese bleibt auf der Tribüne

TSG-Torwart Heurelho Gomes

Längere Zwangspause: TSG-Torwart Heurelho Gomes. picture alliance

Die Hoffnung im Abstiegskampf ist bei Hoffenheim nach dem 3:0 gegen Düsseldorf zurückgekehrt, allerdings erhielt 1899 personell einen Dämpfer.

Gomes verletzte sich nach einem harten Einsteigen von Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz und muss eine längere Zwangspause einlegen. Unmittelbar nach dem Spiel wurde Gomes ins Krankenhaus gebracht und noch spät in der Nacht teilte der Keeper dann geknickt die Diagnose mit: "Ich habe mir die Hand gebrochen. Aber ich komme stärker zurück denn je."

Ziemlich wahrscheinlich ist für den bislang so soliden Brasilianer damit die Saison beendet. Spannend war zunächst die Frage, ob Tim Wiese wieder in den Kader rückt, oder aber Jens Grahl auf der Bank Platz nimmt.

Gisdol hat sich aber schon am Samstag klar positioniert: Wiese bleibt weiter auf der Tribüne, Grahl darf auf die Ersatzbank, Koen Casteels ist die Nummer eins. Casteels, der gegen die Fortuna ab der 54. Minute im TSG-Gehäuse stand, kündigte bereits nach dem Sieg über Düsseldorf an: "Ich traue mir natürlich zu, der Mannschaft in dieser Situation zu helfen."

Lob gab es vom neuen Trainer für den Joker-Torwart: "Koen Casteels hat es super gemacht. Er ist in einer brenzligen Situation beim Spielstand von 1:0 reingekommen und hat gleich eine Bombensicherheit ausgestrahlt." Insgeamt war es das zehnte Bundesligaspiel für den belgischen U-21-Keeper.

Indes versuchte Gisdol seinen Debüt-Sieg drei Tage nach der Beurlaubung von Marco Kurz und Andreas Müller einzuordnen: "Ich glaube, dass wir das ganze Spiel hinweg eine starke kämpferische Leistung meines Teams gesehen habe. Es war aber spielerisch nicht alles Gold, was glänzte." Zufrieden durfte der Trainer allemal sein, hat sein Team doch ein deutliches Lebenszeichen gesendet.

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