3. Liga

Fascher: "Weniger ist manchmal mehr"

Rostock: Smetana verletzt sich erneut

Fascher: "Weniger ist manchmal mehr"

Marc Fascher

Fordert im Angriff mehr Durchschlagskraft: Rostocks Coach Marc Fascher. imago

Doch auch der VfL ließ zuletzt im Aufstiegskampf einige Zähler liegen. In der Osnatel-Arena treffen am Samstag zwei Mannschaften aufeinander, die unbedingt punkten müssen - am besten dreifach.

Im Gegensatz zur Offensive präsentierte sich Hansa zuletzt in Sachen Abwehrarbeit äußerst aufmerksam. Die beiden torlosen Unentschieden gegen den VfB Stuttgart II sowie den SV Darmstadt 98 belegen dies. "Natürlich legen wir großen Wert auf die Sicherheit, denn in der 3. Liga ist es sehr schwierig, einen Rückstand noch zu drehen", erklärt Fascher auf der Vereinswebsite. Gleichzeitig weiß der Coach jedoch auch, dass Spiele nur mit Toren gewonnen werden können: "Wir müssen auch wieder unsere eigene Durchschlagskraft erhöhen. Zwar haben wir auch in den vergangenen Auswärtsspielen getroffen, aber das war immer nur ein Törchen."

3. Liga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Karlsruher SC
60
2
Arminia Bielefeld
60
3
Preußen Münster
57
Trainersteckbrief Fascher

Fascher Marc

Spielersteckbrief L. Haas

Haas Leonhard

Spielersteckbrief Smetana

Smetana Ondrej

Hansa Rostock - Die letzten Spiele
Großaspach (A)
0
:
1
Haching (H)
1
:
1

Smetana (sieben Treffer) war in der Hinrunde Rostocks Mann für die entscheidenden Tore. Gegen Darmstadt feierte der 30-Jährige am vergangenen Samstag nach diversen Verletzungen seinen ersten Einsatz seit dem 8. Dezember 2012 (0:1 gegen die SpVgg Unterhaching). Das Verletzungspech bleibt dem Tschechen jedoch weiterhin treu ergeben: Eine Bänderverletzung sorgt erneut für eine Zwangspause des Angreifers. In den Kader zurückkehren wird indes Leonhard Haas. Der 31-jährige Mittelfeldspieler ist nach abgesessener Rotsperre wieder einsatzbereit und vergrößert die Handlungsmöglichkeiten seines Trainers.

Dass seine Mannschaft in der Rückrunde bislang noch keinen Auswärtspunkt geholt hat, liegt für Fascher auch an der "für die aktuellen Platzverhältnisse zu ungestümen Spielweise. Da darf man nicht so viel kombinieren, sondern muss eine einfachere Spielweise wählen. Weniger ist manchmal mehr."

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