Regionalliga

Dünger: "Wir wissen, was wir können"

Auerbach: VfB-Coach bleibt optimistisch

Dünger: "Wir wissen, was wir können"

Steffen Dünger

Wartet mit seinem Team auf die ersten Punkte im neuen Jahr: Auerbachs Trainer Steffen Dünger. imago

Welch ein Luxus: Bereits vier Spiele haben die Auerbacher in diesem Jahr schon bestreiten können. Doch dies ist schon der einzige positive Fakt aus Sicht des Aufsteigers. Denn nach null Punkten bei einem Torverhältnis von 1:9 im Jahr 2013 ist der derzeitige 11. Tabellenplatz mehr als trügerisch. Dies weiß auch Trainer Dünger (45), der als einen Grund der Negativserie die miserablen Trainingsbedingungen in Auerbach anführt: "Es haben natürlich alle Probleme, aber bei uns ist es am extremsten."

Die derzeitige Sturmflaute bei dem in der Hinrunde so offensivstarken VfB hat einen Namen: Marcel Schuch (27), der in den ersten zehn Saisonspielen sechsmal traf, ehe ihn eine Schultereckgelenksprengung jäh stoppte. "Nach dieser langen Verletzungspause kommt er immer besser in Fahrt, hat bei der 0:1-Niederlage bei RB Leipzig ein gutes Spiel gemacht", glaubt Dünger, dass der Stürmer bald wieder treffen wird.

Ansonsten sieht der Trainer noch keine Verunsicherung bei seinen Schützlingen: "Wir wissen, was wir können." Dabei setzt der Coach vor allem auf die Heimstärke: "Wir haben noch alle Konkurrenten aus der unteren Tabellenregion bei uns zu Gast. Da haben wir alle Möglichkeiten." Am Freitag steht die Partie gegen Optik Rathenow auf dem Plan. Doch Dünger ist skeptisch, dass dann der erste Sieg im neuen Jahr eingefahren werden kann: "Die Platzverhältnisse sind weiter katastrophal."

Martin Eisen