2. Bundesliga

Die "Löwen" wittern Morgenluft

1860 München: Nach dem Sieg in Sandhausen

Die "Löwen" wittern Morgenluft

Marin Tomasov

Das Tor, dass die Aufstiegshoffnungen der Löwen keime lässt: Tomasov trifft zum Sieg in Sandhausen. imago

Denn vom DFB-Pokal abgesehen gewannen die Löwen ihre dritte Auswärtspartie in Folge, seit sieben Begegnungen haben sie auf fremden Plätzen nicht mehr verloren. Die letzte Niederlage datiert vom 26. Oktober 2012, als Energie Cottbus den TSV 1860 mit 1:0 schlagen konnte.

In Sandhausen waren die Löwen in einem kampfbetonten Spiel die bessere Mannschaft, doch mehr als das Tor des Tages durch nur Tomasov (54.) sprang nicht heraus. "Wir müssen die Konter besser ausspielen und zu Ende bringen. Mit dem 2:0 hätten wir vorzeitig den Sack zu machen können und uns das Zittern bis zum Schluss erspart", kritisierte Mittelfeldspieler Daniel Bierofka.

Immerhin stimmte die kämpferische Einstellung, zudem erwies sich die Defensive einmal mehr als sattelfest. "Wir haben um jeden Quadratmeter gefightet und keine Chancen zugelassen", lobte Trainer Alexander Schmidt. Schmidt gab zum Dank seiner Mannschaft bis Montag frei. Und am Abend werden die Münchner vielleicht wissen, wo die Reise noch hingehen kann. Denn dann tritt der Dritte 1. FC Kaiserslautern bei Eintracht Braunschweig an. Und bei den anderen Löwen der Liga müssen die Pfälzer erst mal gewinnen.

Schmidt jedenfalls glaubt, dass seine Mannschaft durchaus noch ein Wörtchen mitreden kann: "Ich habe immer gesagt, dass wir in der Lage sind, Negativerlebnisse wegzustecken. Die Mannschaft muss einfach an sich glauben. Das hat sie jetzt getan", so der 44-Jährige. Und das muss sie auch am kommenden Spieltag, wenn der derzeitige Spitzenreiter Hertha BSC in München seine Aufwartung macht.