Schalke: Mittelfeldspieler muss noch zwei Spiele zusehen

DFB-Sportgericht reduziert Sperre von Jones

Jermaine Jones

Durchpusten: Jermaine Jones wird den Schalkern nur noch zwei Ligaspiele fehlen. getty images

Ursprünglich war die Sperre wegen rohen Spiels auf vier Meisterschaftsspiele festgelegt worden. Nun aber folgte das dreiköpfige Gremium dem Antrag des DFB-Kontrollausschusses und änderte das vorangegangene Einzelrichter-Urteil.

Der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts Hans E. Lorenz erklärte zu Begründung: "Der Stuttgarter Spieler Ibrahima Traoré hat als Zeuge ausgesagt, den Angriff von Jermaine Jones gesehen zu haben. Er konnte entsprechend reagieren und hochspringen, wodurch er von Jones allenfalls geringfügig getroffen wurde." Dadurch sei es für das Gericht möglich, die Mindeststrafe für ein rohes Spiel (zwei Spiele Sperre) auszusprechen, so Lorenz weiter. Aufgrund der Vorbelastung von Jones komme aber ein weiteres Spiel dazu, sprich: insgesamt drei Spiele. Der Spieler hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.

Eine Partie hatte Jones im Heimspiel gegen Freiburg bereits abgesessen, somit muss er noch beim Rückrundenauftakt gegen Hannover 96 (Freitag, 20.30 Uhr LIVE! auf kicker.de) sowie bei der Partie in Augsburg zusehen. Gegen die SpVgg Greuther Fürth (2. Februar) ist Jones wieder spielberechtigt.

Ein großer Vorteil für Schalke, schließlich sind die Alternativen auf der Sechser-Position rar gesät. Christoph Moritz fällt längerfristig aus, auch Marco Höger ist angeschlagen. Zudem war Jones einer der wenigen, die sich auch bei der 0:5-Schlappe gegen die Bayern wehrten. Am Sonntag hatte der kampfstarke Sechser im Anschluss an die erste Trainingseinheit nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Doha "fehlende Aggressivität" bei seinen Kollegen bemängelt.

Diese Verträge laufen aus