Fürth: Stürmer kommt bis 2016

Vertrag unterschrieben: Djurdjic ist ab Januar Fürther

Nikola Djurdjic

Bundesliga-Neuling: Nikola Djurdjic soll das "Kleeblatt" noch zum Klassenerhalt schießen. imago

17 Spiele, elf Tore, knapp 17-prozentige Chancenverwertung: Die SpVgg Greuther Fürth weiß ob dieser Zahlen, warum sie als Bundesliga-Schlusslicht überwintern muss. Der einzige Stürmer, der bislang getroffen hat, ist Edu, und dessen Leihvertrag mit Schalke endet am Jahresende.

Elf Spiele, zehn Tore, vier Treffer in sechs Europa-League-Spielen: Diese Zahlen hat Nikola Djurdjic seit dem Sommer vorzuweisen. Der 26-jährige Angreifer traf im vergangenen Halbjahr, das er leihweise bei Hannovers schwedischem EL-Gegner Helsingborgs IF verbrachte, wie am Schnürchen.

Bundesliga - Topspieler 2012/13
Götze Mario
2,50
Meier Alexander
2,88
Kießling Stefan
2,91
Spielersteckbrief Djurdjic

Djurdjic Nikola

Jetzt wechselt er bis 2016 nach Fürth - knapp eine Million Euro muss das "Kleeblatt" an den norwegischen Klub FK Haugesund überweisen, bei dem Djurdjic noch bis 2015 unter Vertrag stand und in drei Jahren in 107 Ligaspielen 57-mal einnetzte.

Vertrag gilt auch für Liga zwei

Der Torjäger, dessen neues Arbeitspapier ohne Ausstiegsklausel für die erste und zweite Liga gilt, soll ab Januar die eklatanten Offensivprobleme der Fürther lösen, die sich am Samstag beim 1:1 gegen Kellerkonkurrent Augsburg einmal mehr zeigten (kicker-Note für Nöthe; 5,5; Asamoah: 6).

Wir dürfen ihn nicht alleine in die Rolle des Hoffnungsträgers bringen.

Mike Büskens

Doch ist Djurdjic überhaupt Stürmer? "Ich betrachte mich manchmal mehr als offensiven Mittelfeldspieler, bin im Spiel gerne beteiligt und mag es, den Ball zu haben", ordnet sich der Serbe selbst ein. Seinem neuen Trainer Mike Büskens gefallen diese Qualitäten, ein Wechsel bereits im Sommer war nur an einer zu hohen Ablöseforderung gescheitert.

"Wir haben viel Arbeit in den Wechsel investiert", erklärte Präsident Helmut Hack am Montag, als die Spielvereinigung den Wechsel offiziell verkündete. "Nikola wurde auch von anderen Vereinen umworben."

Büskens freut sich "auf einen offenen und intelligenten Spieler im besten Fußballeralter", will jedoch keine zu großen Erwartungen wecken. "Wir dürfen ihn nicht alleine in die Rolle des Hoffnungsträgers bringen", warnt der 44-Jährige. "Wir müssen uns in vielen Bereichen steigern."