Spanien: Trainerwechsel nach 2:5 gegen San Sebastian

Valencia macht Valverde zu Pellegrinos Nachfolger

Mauricio Pellegrino

Letzter Abgang: Mauricio Pellegrino wurde nach dem 2:5 gegen San Sebastian in Valencia entlassen. imago

Die herbe Niederlage gegen San Sebastian war bereits die sechste Pleite in dieser Saison. Die Fledermäuse dümpeln nach 14 Spieltagen im Mittelfeld herum, selbst der kleine Lokalrivale UD Levante ist vor dem FC notiert. Auch das Erreichen des Achtelfinals der Champions League konnte Pellegrino nicht mehr retten. In der "Bayern-Gruppe" F haben die Levantiner ebenso wie die Bayern mit zehn Punkten bereits vorzeitig für die K.o.-Runde erreicht. In der Liga war nun aber nach 14 Spieltagen mit fünf Siegen, drei Unentschieden und sechs Niederlagen Schluss.

Mauricio Pellegrino spielte bereits während seiner aktiven Karriere zwischen 1999 und 2005 für den FC Valencia. Im Finale der Champions League im Jahr 2001 scheiterte er im Elfmeterschießen an Bayern-Keeper Kahn. Im Jahr 2004 gewann er mit Valencia den damaligen UEFA-Cup. Ein Jahr später triumphierte er dann mit dem FC Liverpool in der europäischen Königsklasse.

Double-Gewinner Valverde übernimmt - nach dem Spiel in Lille

Am Montag gab Valencia bereits Pellegrinos Nachfolger bekannt: Ernesto Valverde übernimmt den Posten bis Saisonende. Der 48-Jährige, der als Spieler einmal für die spanische Nationalelf auflief und unter anderem für Athletic Bilbao, Espanyol und den FC Barcelona verteidigte, hatte zuletzt zum zweiten Mal Olympiakos Piräus betreut. Nach dem Double-Gewinn verabschiedete er sich aus persönlichen Gründen. Zuvor trainierte Valverde bereits Athletic Bilbao, Espanyol und Villarreal.

Beim Champions-League-Spiel in Lille am Mittwoch (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker.de), bei dem Valencia die Bayern theoretisch noch von Platz eins stoßen könnte, wird Valverde allerdings nur als Zuschauer zugegen sein, seine Amtszeit beginnt offiziell erst am Donnerstag. Interimscoach Voro leitet die Geschicke in Frankreich einmalig hauptverantwortlich auf der Trainerbank.