MLS: Neue Herausforderung Australien?

Offiziell: Beckham verlässt L.A. nach sechs Jahren

David Beckham

Auf der Suche nach einer "letzten Herausforderung": David Beckham. Getty Images

"Bei L.A. Galaxy zu spielen, war eine unglaublich schöne Zeit für mich. Dennoch möchte ich noch eine letzte Herausforderung erleben, bevor meine Karriere endet", gab Beckham bekannt. Wie diese Herausforderung aussehen wird, wollte er nicht verraten. Sein Management hatte zuletzt zwar Kontakte in die australische A-League dementiert, "Down Under" klangen die Reaktionen auf Beckhams Abschied aber ganz anders.

"Das Rennen hat begonnen", twitterte beispielsweise der Klub Perth Glory, während Scott Munn, Geschäftsführer bei Melbourne Heart, gegenüber der BBC verlauten ließ, mit dem Beckham-Lager in konkreten Verhandlungen über ein Zehn-Spiele-Engagement zu stehen.

In Australien, wo der Fußball im Popularitätsranking hinter den Sportarten Australian Football und Rugby zurückliegt, erhofft man sich das, was die MLS mit Beckhams Verpflichtung erreicht zu haben glaubt: "Selten definiert ein Spieler einen Sport neu. David hat nicht nur unseren Verein auf die nächste Stufe gehoben, sondern unseren Sport", sagte Tim Leweike, Präsident der Anschütz-Gruppe, dem Galaxy-Eigentümer. "Es war eine Ehre und ein Privileg, Teil seiner Welt gewesen zu sein."

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Seit "Becks" 2007 von Real Madrid nach L.A. gewechselt war, absolvierte er 114 Spiele für Galaxy und kam dabei auf 18 Tore und 48 Assists - sowie den Meistertitel 2011. "Die Popularität des Fußballs ist hier in jedem Jahr größer geworden. Ich hatte das Glück, hier Titel zu gewinnen. Aber genauso wichtig war mir, wie fantastisch ich von den Fans in Los Angeles und überall in den Staaten aufgenommen worden bin", erklärte Beckham.