Union: Doppelter Ärger nach dem Aalen-Spiel

Kopplin: Das nächste Malheur

Union-Pechvogel: Björn Kopplin.

Union-Pechvogel: Björn Kopplin. imago

"Wir haben unsere Chancen leider nicht reingemacht. Und Aalen wollte nur 0:0 spielen", ärgerte sich Union-Kapitän Torsten Mattuschka. "Wegen etwas anderem sind sie nicht hergekommen." Ärger rief bei Union, das die Partie 90 Minuten bestimmte und 69 Prozent Ballbesitz vorweisen konnte, aber auch die Leistung von Schiedsrichter Tobias Christ hervor. "Wir hätten zwei klare Elfmeter bekommen müssen", schimpfte Trainer Uwe Neuhaus. Die Pfeife blieb jedoch zweimal stumm, am Ende stand auf beiden Seiten die Null.

Bei dem Unterfangen, dass möglichst oft die Null in dieser Spielzeit steht, war bei den "Eisernen" eigentlich auch Kopplin vorgesehen. Doch der Abwehrmann, der vor der Saison von Liga-Konkurrent VfL Bochum kam, musste bislang aufgrund einer Schambeinentzündung passen. Beim Spiel der U23 der Berliner gegen Auerbach am Sonntag sollte er Spielpraxis sammeln, nach 45 Minuten war sein Arbeitstag wieder vorbei. Der Abwehrspieler zog sich bei einem Zweikampf einen komplizierten Nasenbeinbruch zu und muss operiert werden.

"So viel Pech ist wirklich tragisch. Björn war auf einem guten Weg und glücklich, endlich wieder spielen zu können. Ich hoffe, dass die Operation ohne Komplikationen verläuft und die Verletzung schnell verheilt, damit er nicht erneut viel Zeit verliert", erklärte Neuhaus auf der Internetseite des Vereins.